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Kernfusion - unsere Forschungsministerin ist immer für einen Lacher gut (Sonstiges)

Ulrich, Donnerstag, 15.12.2022, 09:08 (vor 1129 Tagen) @ brummbaer

Selbst 30-40 Jahre wäre optimistisch. Ein normales AKW braucht locker 20 Jahre und die Technik ist erforscht.


Eher Ende dieses Jahrhunderts, falls überhaupt. Und bei der amerikanischen Lösung benötigt man für jeden "Schuss" des Lasers ein neues Containment aus Gold. Experten gehen davon aus, dass das kein praktikabler Weg hin zu einem kommerziell nutzbaren Fusionskraftwerk ist. Beim Tokamak könnte es eventuell anders aussehen. Aber auch hier sind die Chancen sehr gering.


Ich habe vor ein paar Wochen einen Vortrag vom Chef der Wendelstein-Anlage gehört.
Der muss natürlich qua seiner Position schon Berufsoptimist sein, aber der hat dabei den Zeithorizont 2050 aufgezeichnet.
Wie gesagt, er ist sicherlich befangen, aber genau so sicher auch Fachmann.

Der Mann muss Forschungsmittel in riesiger Höhe einwerben. Würde er jetzt mit einem Zeithorizont von 60 bis 80 Jahren ankommen, dann würde er kein Geld bekommen.

Die Fusionsforscher waren schon immer sehr optimistisch. Als ich in den Achtzigern studiert habe, wurden dreißig Jahre bis zum funktionierenden Fusionsreaktor genannt. Anscheinend arbeitet man noch immer mit der gleichen Zahl.


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