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Kernfusion - unsere Forschungsministerin ist immer für einen Lacher gut (Sonstiges)

Ulrich, Donnerstag, 15.12.2022, 10:52 (vor 1129 Tagen) @ libertador

Die gleichen Leute spekulieren auch darauf, in Zukunft einfach unsere CO2-Emissionen wieder aus der Luft saugen zu können.
Das lustige ist ja, dass uns die Wissenschaft schon vor Jahrzehnten ein Tool zur Rettung gegeben hat: Photovoltaik.


CO2-Emissionen aus der Luft abzuscheiden kann in Zukunft durchaus eine Rolle spielen. Um das Steigen des Meeresspiegels aufzuhalten wird dies erforderlich sein, auch wenn die Emissionen auf Null gesunken sind, also vielleicht irgendwann in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts. Der Aufwand ist natürlich riesig, aber Anpassungen an einen vier Meter höheren Meeresspiegel (in den kommenden Jahrhunderten) wären auch aufwendig.

Um CO2 aus der Luft auszuscheiden müsste man einen unglaublich hohen Aufwand treiben und sehr viel Energie aufwenden. Und trotzdem wäre der Effekt eher homöopathisch. Da wären großflächige Aufforstungen sinnvoller. Anders sähe es mit CO2-Abscheidung direkt an der Quelle aus. Aber nur dort, wo man wie z.B. bei der Zementproduktion das Entstehen von CO2 nicht vermeiden kann. Leider wurde CCS in der Vergangenheit vor allem propagiert, weil man so Kohlekraftwerke länger betreiben oder Wasserstoff weiter aus Erdgas statt mit Hilfe von Elektrolyse produzieren wollte. Das hat den Ruf dieser Technik "verbrannt".


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