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Thyssen baut wahrscheinlich 10.000 Stellen im Bereich Stahl ab (Sonstiges)

Jan80, Lünen, Freitag, 23.08.2024, 06:40 (vor 516 Tagen) @ Schoeneschooh

Stahl ist nicht gleich Stahl. Wir sind in diesem Bereit weltweit Technologieführer. Wir haben Produktionsanlegen und Prozesstechniken, die ein Land wie Mexiko in den nächsten Jahrzehnten unmöglich aufbauen kann.
Man muss es auch nicht unbedingt als Subvention deklarieren, eventuell reicht eine Ausnahme bei bestimmten Abgaben (ca. 8% vom Industriestrompreis sind Abgaben und Umlagen) und eine bessere Steuerung / Entwicklung des Energiemarktes. Der Strompreis, den Privatpersonen und Nichtindustrieunternehmen zahlen ist ja auch nicht unbedingt ein Standortvorteil und da muss ebenfalls etwas passieren.
Die Stahlindustrie ist bei uns ein wichtiger Arbeitgeber und liefert den Rohstoff für viele andere Industriezweige die die Automobilbranche (die in Deutschland ebenfalls stiefmütterlich behandelt wird).
Neben dem Preis für Strom muss auch dringend etwas am Gaspreis passieren. Die Verfügbarkeit von günstigem Gas ist für viele Industriezweige ebenfalls zwingende Voraussetzung, um in Deutschland wirtschaftlich arbeiten und am Weltmarkt bestehen zu können. Anstatt durch Fracking gewonnenes Gas quer über den Ozean zu transportieren (typisches Verschieben der negativen Folgen ins Ausland, um die eigene Bilanz zu aufzuhübschen) sollte man lieber mal anfangen die hier vorhandenen Ressourcen zu nutzen.


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