schwatzgelb.de das Fanzine rund um Borussia Dortmund
A- A+
schwatzgelb.de das Fanzine rund um Borussia Dortmund
Startseite | FAQ | schwatzgelb.de unterstützen
Login | Registrieren

Okafor nach Leipzig (Fußball und Sport allgemein)

Zaungast, Freitag, 10.01.2025, 14:33 (vor 393 Tagen) @ CHS
bearbeitet von Zaungast, Freitag, 10.01.2025, 14:50

Schön, wenn man finanziell nicht abhängig von Erfolg wie Weiterkommen in der Cl ist.


Leipzig hat die letzten zwei Saisons Spieler für knapp 350 Mio. Euro verkauft - nur mal so.


Und für 250 Mio. Euro eingekauft. Und da meistens die Einkäufe früher waren als die Verkäufe, hat Leipzig meistens schon die Gelder ausgegeben, bevor diese erwirtschaftet wurden.

Teils, teils. Letzte Saison waren mit Szoboszlai und Nkunku zwei schwergewichtige Abgänge frühzeitig festgezurrt.
Möchte aber auch gar nicht bestreiten, dass Leipzig eine andere finanzielle Absicherung hat als der BVB. Dem ist unbestritten so.

Ein Beier wurde z.B. beim BVB erst gekauft, als man das Geld für Füllkrug hatte. Vorher war der Spieler kein Thema. Das ist halt der große Unterschied. Nicht das beide Bundesligisten reich sind oder viel Geld für Transfers ausgeben. Manche müssen halt erst verkaufen, damit man kaufen kann (nicht drin enthalten sind da Gelder, die anderweitig erwirtschaftet wurden). Andere geben halt Geld aus, wo es egal ist, ob es auch wieder reinkommt.

Btw. es ist übrigens seit Bestehen des "Vereins" erst fünfmal vorgekommen, dass man mehr Geld durch Transfers eingenommen hat als ausgegeben hat (wobei die aktuelle Saison ja noch nicht beendet ist, da kann noch was passieren). Ist das gesund für einen "Verein"?

Das liegt vor allem aber auch an der wettbewerbsverzerrenden Anschubfinanzierung. Über die letzten 4,5 Jahre weist Leipzig das größte positive Transfersaldo aller deutschen Vereine auf.
Das kann sich diesen Winter sicherlich relativieren. Ist aber trotzdem ein beachtlicher Zeitraum, der eigentlich verdeutlichen sollte, dass dort auch Geld erwirtschaftet wird und nicht jeder investierte Euro zwangsläufig zugeschoben ist. Zusammen mit Salzburg weist der Konzern auch ein deutlich positives Transfersaldo seit Bestehen auf.

Daher ist es meiner Meinung nach falsch in Schnappatmung zu verfallen, wenn dort 20 Mio. investiert werden. Der wettbewerbsverzerrende Vorteil besteht meiner Meinung nach längst nicht mehr in der Subvention teurer Transfers, sondern viel mehr in dem riesigen Netzwerk und der Möglichkeit die Talente beliebig zwischen den Vereinen für gewürfelte Entschädigungen transferieren zu können. Das hebelt den Markt am Ende aus und ist auch ein bedeutender Unterschied zu bspw. Leverkusen und Wolfsburg.


Gruß

CHS


Antworten auf diesen Eintrag:



gesamter Thread:


schwatzgelb.de unterstützen

1534107 Einträge in 16477 Threads, 14361 registrierte Benutzer Forumszeit: 07.02.2026, 21:51
RSS Einträge  RSS Threads | Kontakt | Impressum | Nutzungsbedingungen | Datenschutzerklärung | Forumsregeln