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Ausreden oder Erklärungen? (BVB)

uwelito, Wambel forever, Mittwoch, 18.06.2025, 13:53 (vor 211 Tagen) @ Kayldall

War irgendwie witzig die Interviews nach dem Spiel gegen Fluminense. Erst kommt Niklas Süle und danach Gregor Kobel zum Interview und beide starten mit mehreren Ausreden und sagen anschließend, dass wir keine Ausreden suchen dürfen.


Zitat von Gregor Kobel aus dem Artikel der BVB Homepage:

Vielleicht noch ein bisschen Jetlag, vielleicht noch ein bisschen Ankommen. 12 Uhr Anstoß, eine ungewöhnliche Zeit. Aber Ausreden wollen wir nicht suchen, weil es am Ende zu wenig von uns war. Mit dem 0:0 können wir am Ende leben.“

Natürlich spielen solche Faktoren eine Rolle und sie müssen in eine Gesamtbewertung immer einbezogen werden. Dazu gehört dann aber auch, dass man das ehrlich macht. Sechs Stunden Zeitunterschied Richtung Westen bedeuten nämlich, dass es in Deutschland -und somit für die biologische Uhr der Spieler - bereits 18 Uhr war. Beachtet man, dass die Spieler seit Freitag vor Ort waren, lag ein Anstoss für ein deutsches Team gestern um 12 Uhr Ortszeit eigentlich im Rahmen der perfekten Uhrzeit. Das muss man als Spieler nicht wissen. Könnte es aber, wenn man aus der sportlichen Leitung über so etwas aufgeklärt wird. Denn da sollte man über solche Details Bescheid wissen. Dass der Rasen zu kurz und scheiße ist, weiss man bereits aus Miami, der ist auf dem dortigen Trainingsgelände genauso. Kehl hat dies bereits direkt nach der Ankunft erwähnt. Und auch das hätte man eigentlich schon viel früher wissen müssen, um dann auch die Trainingskonditionen in Dortmund ganz einfach entsprechend anzupassen: Rasen auch in DO kurz schneiden. Eine große Rolle spielen die klimatischen Unterschiede, die individuell schon zu einem sehr starken Gefühl des Unwohlsein führen können. Und die können aus meiner Sicht tatsächlich zu einem guten Teil als Erklärung für die alles in allem schlechte Leistung herhalten. Aber auch diesem Faktor hätte man entgegenwirken können, indem man früher angereist wäre und so eine frühere Akklimatisierung erlaubt hätte. Offensichtlich wollte man das nicht, weil das Turnier dann vielleicht doch nicht so wichtig ist, wie im Vorfeld teilweise suggeriert wurde.

Der Gradmesser werden die nächsten Spiele sein. Da wird man erkennen können, ob sich bei den Problemfällen unter den Spielern in den letzten Monaten wirklich die Bereitschaft durchgesetzt hat, konstant alles für den sportlichen Erfolg zu geben.


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