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Gründe, mit dem Punkt leben zu können (Spieltage)

Ricola1, Ort, Samstag, 10.01.2026, 09:29 (vor 1 Tag, 14 Stunden, 7 Min.) @ captain_gut

Ich möchte jetzt nicht unbedingt von Zufriedenheit sprechen, aber ich finde, es gibt einige positive Dinge, die wir dem Spiel und dem Punkt abgewinnen können:

- Schweres Spiel: Frankfurt auswärts ist grundsätzlich eins der schwereren Spiele der Saison. Da ist ein Unentschieden nicht so ganz verkehrt.
- Ordentliches Spiel: vor allem so ab der 55./60. waren wir klar die bessere und aktivere Mannschaft. Beim letzten oder vorletzten Pass sollten wir noch zwingender werden, aber bis dahin war das schon gut.
- Blick nach hinten: Wir haben den Vorsprung auf die Eintracht gehalten. Leverkusen und Stuttgart nehmen sich heute gegenseitig die Punkte weg. RB und Hoffenheim haben dieses Wochenende keine Chance aufzuholen (klar, die Spiele werden nachgeholt. Ob das Vor- oder Nachteil ist, wird sich zeigen)
- Reaktion: Wenn ich nichts vergessen habe, war das 3:2 (das Bayern-Spiel außen vor gelassen) unser erster Rückstand in dieser BL-Saison. Da in der Nachspielzeit nochmal zurückzuschlagen anstatt die Köpfe hängen zu lassen, fand ich stark. Meiner Meinung nach waren wir auch die Mannschaft, die danach sogar noch mehr wollte.

Sehe ich im Kern ähnlich. Für mich war das BVB-Spiel insgesamt gut. Die Mannschaft war aktiv und eindeutig besser. Niemand hat sich zu irgendeiner Zeit hängen lassen. Nicht gelten lasse ich für mich das "eins der schwereren Spiele der Saison".

Der BVB hat keinen Anteil daran, aber das war für mich ein insgesamt schwaches Fussballspiel. Frankfurt würde ich in der Form sehr weit unten in der BL einordnen (was der BVB auch gut demonstriert hat, geht nicht darum, die Leistung zu relativieren). Die hatten absolut kein Mittelfeld. Das war vollständig unterirdisch. Frankfurt hat zudem jederzeit ganz brutale Räume offen gelassen in der Defensive. Links wie rechts, permanent war auf dem Flügel jemand komplett frei.
Aber selbst in der Box wusste quasi niemand von denen im Ansatz, was Phase ist.
Lief ein BVB-Spieler Richtung Grundlinie, mehrfach, gefühlt vielfach, wusste praktisch jeder, dass jetzt der Ball in den Rückraum zurückgelegt wird. Nur Gesamt-Frankfurt nicht. Passiert das 1,2 mal, ist es der Dynamik geschuldet. Aber das war geradezu systematisch zu besichtigen.

Dazu eine geradezu gruselige Pass- oder auch Passverarbeitungsqualität bei Frankfurt. Und sogar der Trainer war absolut hilflos. Brutale Härte in den Zweikämpfen war ja wohl verordnet, aber ansonsten kam gar nichts. Irgendeinen Random-Spieler, der am Mittwoch zum ersten Mal in seiner Karriere mit denen trainiert hat zu bringen, einen Dahoud, der wahrscheinlich nicht einmal mehr bei Hertha spielen könnte oder den ewig jungen Götze - das war ja nur noch die Hoffnung auf irgendeine Heldentat.

Der BVB hat das wirklich gut gemacht, bisschen Pech im Abschluss teils und bizarre Gegentore. Passiert an blöden Tagen. Aber an sich hatte man alles unter Kontrolle.


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