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St. Pauli-Boss Göttlich regt WM-Boykott an (Fußball und Sport allgemein)

uwelito, Wambel forever, Sonntag, 25.01.2026, 14:03 (vor 3 Stunden, 29 Minuten) @ alexey83

Das Interview wurde mit der Hamburger MoPo geführt, erschien dort aber hinter der Bezahlschranke. Hier eine Zusammenfassung: t-online

Es wird natürlich nicht zu einem Boykott im Sinne einer Nichtteilnahme kommen. Aber man kann das trotzdem mal thematisieren, als diskursiven Brustlöser sozusagen. In meinen Augen ist erstmal angebracht, dass man grundsätzlich von dem Duckmäusertum wegkommt, Verantwortung als Demokrat und Bürger der bisher freien Welt übernimmt und sich äußert. Nicht nur du und ich in einem Forum, sondern die Verantwortlichen in den Clubs, DFB, DFL, DSB etc. Infantino instrumentalisiert die FIFA nach Trumps Wünschen und der DFB zieht den Kopf ein. In den USA werden elementare Freiheitsrechte mit den Füßen getreten, es wird unter dem Schutz der Regierung gemordet, immer wieder werden Gesetze gebrochen, der ganze Laden soll gleichgeschaltet werden.


Weder bei der WM 2018 noch 2022 gab es irgendwelche Proteste oder Aussagen. Man hat sich nicht mal getraut mit einer Regenbogenbinde zu spielen (damit ist nur die WM in Katar gemeint). Außerdem wird die FIFA jegliche Aussagen, die kritisch sind, verbieten. Dazu kommt, dass es den meisten Spielern und Funktionären wahrscheinlich egal ist. Ich würde mich natürlich freuen, wenn ich falsch liege/pessimistisch bin, aber glaube wirklich nicht, dass man irgendwelche Kritik hören wird.

Klar. Der Unterschied ist, dass die Dinge diesmal in „unserem“ Teil der Welt passieren. Ich habe das übrigens auch gepostet, weil ich es unangebracht fand, dass man Kimmich mit dem Thema konfrontiert und nicht die Verbandsvertreter. Die sind in meinen Augen die primäre Adresse für Nachfragen. Ich will in das Thema „Boykott“ gar nicht einsteigen, da dies komplex ist und vom eigentlichen Thema ablenkt. Die Dinge, die in den USA passieren haben direkte und indirekte Auswirkungen auf unsere Demokratie und somit auf unser Leben. Einerseits teile ich deinen Pessimismus, andererseits halte ich es für notwendig, dass man die Verantwortlichen an der Spitze dennoch mit der Thematik konfrontiert.


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