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wenn der Tittmar nicht weiß, was er schreiben soll (BVB)

stfn84, Köln, Freitag, 06.03.2026, 08:27 (vor 20 Stunden, 53 Minuten) @ elrond100

Ich finde diesen Artikel gut und richtig, ehrlich gesagt. Und ich sehe da auch nicht die große Effekthascherei.

Özcan gehört aus meiner Sicht zu den Spielern, die wir aufgrund der Vertragssituation günstig mitgenommen haben. Dazu gehören bspw. auch Wolf und auch Bensebaini und auch Ryerson. Das geht mal gut, wie in weiten Teilen bei Ryerson. Aber meist sind das Spieler, bei denen schon vor der Verpflichtung nicht mehr viel Fantasie bzgl. Leistungssteigerung und damit auch Wertsteigerung vorhanden ist.

Und schlagen die nicht ein und werden Stammspieler, wie Bensebaini zB., hat man sehr teure Bankdrücker, die ihren Vertrag aussitzen. Nichts anderes schildert der Autor am Beispiel Özcan und das auch nicht zu Unrecht aus meiner Sicht.

Man muss ja immer sehen in welchem Dilemma sich Clubs befinden.
Einerseits kriegen BVB Fans reihenweise Herzrasen wenn nicht jede Position im Kader (gleichwertig) doppelt besetzt ist. Andererseits marschieren viele mit Mistgabeln bewaffnet zum Rheinlanddamm wenn unser Etat zu groß ist...
Özcan ist für vom Paket grundsätzlich total ok, da man in ihm vermutlich nicht den kommenden Stammspieler sondern einen Ersatz für die 6 gesehen hat. Auch aus meiner Sicht hätte man beim Gehalt 1-2 Mio pro Jahr einsparen können oder alles leistungsbezogener ausgestalten können, aber das sind bei uns dann eben 1-2% des Etat für die Spieler.

Auch wenn es ein anderer Topf ist nerven mich dann die Transferausgaben für Spieler wie Chukwuemeka, bei denen nicht mal ein konkreter Bedarf bzw. eine Vakanz auf seiner Position besteht, dann doch deutlich mehr.

Denn die Frage, die dann dahinter steht, ist ja tatsächlich, warum wir diesen Spielern bei der Vertragsverhandlung so viel Gehalt zubilligen, dass sie prompt uninteressant für die meisten anderen Vereine werden.
Modeste haben wir das Gehalt verdoppelt!! Warum? Der wäre doch auch für das gleiche Gehalt nach Dortmund gewechselt...

Wir zahlen den "Ergänzungsspielern" zu hohe Grundgehälter, eben weil unser Etat noch genügend Raum hat. Meines Erachtens müsste den Etat aber leistungsbezogener einsetzen und hätte ihn eben an diversen Stellen reduzieren können.
Ich halte das für falsch. Andererseits haben wir dadurch nicht jedes Jahr das Problem, dass neben den Top-Spielern die uns von den Top 8 weggekauft werden nicht auch noch die "Ersatzspieler" in erheblichem Maß wechseln wollen.
Özcan dürfte wohl auch mit 2-3 Millionen Euro Grundgehalt zufrieden gewesen sein, das kolportierte Gehalt von 4-5 Millionen Euro p.a. ist da womöglich einen Tick zu hoch.

Andererseits pusten wir eben ein Top-Gehalt für Süle raus, der in seiner Zeit bei uns eben leider weit weg von der Top-Performance war die man für dieses Gehalt bekommen sollte...


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