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Also ich kann ihn verstehen (BVB)

quincy123, Dienstag, 31.03.2026, 15:01 (vor 1 Tag, 7 Stunden, 55 Min.) @ Redaktion schwatzgelb.de

Dass Schlotterbeck versucht das beste für sich zu erreichen ist erstmal legitim. Ich finde da auch die Rufe nach der Identifikation fehl am Platz. Ja, natürlich würden wir es lieben, wenn alle in BVB Bettwäsche schlafen würden und grundsätzlich zu Konditionen bei uns Verträge abschließen, die schlechter sind, als bei möglicherweise vorhandenen Angeboten anderer Vereine.

Die Wahrheit ist wohl, dass wir Fans den Verein sehr viel mehr lieben, als die meisten Spieler es tun - aber das ist ne andere Geschichte. Grundsätzlich ist es nicht verwerflich als Spieler möglichst hart zu verhandeln, um das bestmögliche zu erreichen.

Und nun verhandelst Du als Spieler eine längere Zeit mit dem BVB - hier in Person von Kehl - und dann ist der plötzlich weg. Ob das, was Kehl zusagte noch gilt, scheint nicht eindeutig kommuniziert. Ich verstehe die Aussagen Schlotterbecks nun zumindest so, dass ihm nicht ganz klar ist, was das für die Verhandlungen bedeutet und ob es etwas bedeutet. Umso verwunderlicher eigentlich, dass es wohl eine Whatsapp unseres neuen SD an ihn gab, sonst scheint aber niemand gesagt zu haben, dass die Verhandlungen exakt an dem Punkt weitergehen, an dem Kehl sie "abbrechen" musste. Anders kann ich mir die Aussage nicht erklären.

Er sagte aber auch: "LEIDER sind wir NOCH nicht so weit" - das klingt für mich schon danach, dass er wahrscheinlich bleibt. Und wenn die Entscheidung nun noch etwas länger dauert, weil ein anderer die Verhandlungen übernimmt, dann soll mir das recht sein.

Natürlich kann man sagen "Hey, 14 Millionen - auf was wartet der Mann? Ist ja wahnsinn das nicht direkt anzunehmen" - und aus der Perspektive von 99,9999% aller Menschen ist das wohl auch so. Hier sind aber (sehr überbezahlte) Profifußballer am Werk und ich würde gar nicht ausschließen, dass Schlotterbeck ein Typ ist, der am Ende seiner Karriere ein paar Titel auf der Visitenkarte will. Das mag nicht bedeuten, dass er bei Real Madrid umsonst spielen würde, aber ich kann mir vorstellen, dass es gar nicht nur um das allerbeste finanzielle Angebot geht - sondern eben auch um Perspektive. Und da würde ich mir auch erst anhören, was der neue Sportdirektor dazu wohl so an Ideen mitbringt.

Ich finde schlussendlich all das, was da gerade passiert, vollkommen legitim und wenig verwunderlich.


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