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Neu auf schwatzgelb.de: Kein neues Stadion für den BVB: Seit 1974 und FÜR IMMER Westfalenstadion (BVB)

stfn84, Köln, Dienstag, 28.07.2026, 11:17 (vor 10 Stunden, 9 Minuten) @ Weeman

Der Stadt wird es sicher nicht darum gehen ein neues, großes Stadion im Stadtgebiet zu bekommen oder "in der Pampa" auf Besucher zu verzichten.
Beim BVB gibt es sicherlich sehr gute wirtschaftliche Argumente für einen Neubau, auch wenn die Amortisation einer derartigen Investition auch einige Jahre dauern wird. Wenn ich aber pro Spiel etwa die Hälfte der Bayern einnehme, dann läppert sich das eben auf Dauer.

Gleichzeitig wird man auch am Rheinlanddamm wissen was man am Westfalenstadion hat.

Mir ist das Stadion lieb und teuer - wie vermutlich jedem Borussen. Ich denke es gibt Niemanden der sich mehr Logen oder VIP Plätze wünscht. Gleichzeitig sind unsere Einnahmen aus dem "Spielbetrieb"/Stadionbesuch eben deutlich geringer als anderswo, nicht nur in München.
Trotzdem möchte ich weder einen Neubau noch die Umwidmung von ein paar hundert Stehplätzen und der Einführung von Logenbereichen in/unterhalb der Süd (á la Elversberg).

Irgendeine Kröte wird man aber schlucken müssen, wenn man eben einerseits oben (und dabei natürlich attraktiv mit Offensivfußball) mitspielen will, Top-Talente und -Spieler länger beim BVB sehen möchte gleichzeitig aber bei jeder Änderung (Umsetzung von Dauerkarteninhabern zu Gunsten von Business Plätzen) oder Preiserhöhungen aus dem Sattel geht oder eben auch umfassende Verbesserungen des Status Quo (z.B. Toilettensituation) einfordert. Im Grunde wollen wir es so wie der unaufgeregte Andreas (Alles bleibt so wie es ist), verlangen aber mitunter eben doch weitergehende Dinge, wie ein Zurückdrehen der Preisspirale oder Investitionen ins Stadion durch einen optimierten Mitteleinsatz. Das ist zwar alles nachvollziehbar, aber vor allem letzteres im Grunde doch eher Populismus und nicht planbar zu realisieren. Auch wenn sich vermutlich alle in der Führung wünschen würden, dass wir nur noch Spieler für 250.000 Euro kaufen und einen zweistelligen Millionengewinn bei Transfers machen ;-)

Ich sehe den Furor (auch in diesem Forum) schon, wenn zur Saison 2027/2028 die Anpassung der Kategorien für die Sitzer kommt und insbesondere langjährige Dauerkartenkunden einen erheblichen Aufpreis werden zahlen müssen um im Unterrang der Ost/West zu sitzen.
Gleichzeitig ist aber ja auch der Zweitmarkt scheisse (Gebühren!!!) und der Stadionbesuch eben gar nicht mehr für jeden bezahlbar, da Familien für vier Plätze ja über 200 Euro latzen müssen...und obwohl wir eben sehr wenige Logen und prozentual sehr wenige Business-Plätze haben, sollten unsere Eintrittskarten (inkl. NRW Ticket) eben nicht zu den teuersten zählen...

Es gibt im Grunde fast Nichts mehr was man positiv hervorheben könnte oder was man gewillt ist aufzugeben um das identitätsstiftende Westfalenstadion beizubehalten.
Mir ist natürlich bewusst, dass diese Verallgemeinerung nicht auf jeden Fan gemünzt ist... gleichzeitig zeigt es eben die Schwierigkeiten des BVB auf, die man vielleicht auch einfach mal einkalkulieren sollte.

Schade, dass das wundervolle Internetz zu Beginn der 1970er noch nicht BVB Fans miteinander verbunden hat. Ich würde wirklich gerne wissen wie eine Diskussion über den Stadionneubau zur WM 1974 ausgesehen hat.


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