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Neu auf schwatzgelb.de: Kein neues Stadion für den BVB: Seit 1974 und FÜR IMMER Westfalenstadion (BVB)

Foreveralone, Dortmund, Dienstag, 28.07.2026, 15:21 (vor 6 Stunden, 5 Minuten) @ stfn84

Leider argumentierst auch du im Sinne der oberen 10%.


Sorry, aber im Profifußball gehört das Geschäftsgebaren eben dazu bzw. ist ein wichtiger Faktor. Spieler die uns auf unserem Niveau (sichere CL Teilnahme, man will aber auch die Bayern ärgern und mindestens ins CL AF und außer Bayern nicht im Pokal verlieren) verpflichtet und gehalten werden wollen kosten viel Geld. Das muss irgendwoher kommen.
Ich habe wohl deutlich gemacht, dass ich selbst keinen Neubau oder größere Flächen für VIPs und Business Kunden verlange - es sind aber Faktoren die man in einer Diskussion zu diesem Themenfeld und rund um die Aufwand- und Ertragsdiskussion des BVB einpreisen sollte.

Um den Status Quo zu erhalten brauchen wir höhere Einnahmen, nicht stagnierende oder sinkende. Bezogen auf das Stadion sind höhere Kosten zu erwarten, die man eben gegenfinanzieren muss.

Natürlich. Irgendwann braucht man sich aber nicht mehr wundern, wenn der Nachwuchs und bestimmte Schichten ausbleiben.

Und wie gesagt: Der BVB kann sich entkoppeln von diesem Rennen. Dennoch bekommt man den Eindruck, viele finden diese Auswüchse, die man vor allem international begründet sind, garnicht mal so schlimm

Warum denn nicht einfcah die wenigen Logen und VIP-Plätze nochmal deutlich teurer machen? Da sitzen nämlich die Leute, denen es nicht weh tun würde.


Das ist doch so pauschal gar nicht richtig.
Auf der Südtribüne stehen genügend Personen die problemlos 30-40 Euro pro Karte zahlen könnten, "ohne dass es ihnen weh tun würde". Gleichzeitig sitzen Leute in Kategorie 1 die sich dafür anderswo einschränken müssen.

Und dennoch trennt diese Leute Welten, zu den VIP Besuchern. Der Arzt auf der Südtribüne steht dem Bürgergeld-Empfänger näher als Marius Müller westernhagen oder Wotan Wilke Möhring.


Unsere Karten kosten im günstigsten Fall 18,50 (Steher) oder 35 Euro (Sitzer). Das ist in vielen Bundesliga-Stadien eben nicht mehr der Normalfall, auch wenn dort mit gegnerabhängigen Preismodellen gearbeitet wird (ich meine in Frankfurt, Gladbach und Stuttgart kostet der günstigste Sitzer über 50 Euro wenn wir dahin fahren, Paderborn langt wohl auch kräftig zu, der HSV ebenso, etc...).


Die haben aber auch ne deutlich kleinere Gesamtkapazität, bei ähnlicher Nachfrage.


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