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"Deutlich höhere Wahlbeteiligung zeichnet sich ab." - Tagesspiegel (Politik)

Foreveralone, Dortmund, Sonntag, 06.09.2026, 17:15 (vor 2 Stunden, 29 Minuten) @ MarcBVB

Und die "Reformen" von März, sind eher Mitte/Rechts und die will auch keiner.

Am Ende wollen die Wähler linke Politik, die möglichst nur Deutschen zu Gute kommt und wenig grün ist.


Nein, natürlich möchte das niemand. Irgendwer wird nämlich die überfälligen Sozialreformen bezahlen müssen. Dazu zählen dann einfach auch populistische Unsinnsdinge wie die sogenannte "Mütterrente" oder die abschlagsfreie Rente nach 45 Jahren (und wie bei allem, was man verhindern möchte, nutzt man ein extremes Zerrbild. Die armen Dachdecker, die dann mit 63 noch aufs Dach müssen, blablabla. Tatsächlich nutzen vor allem Menschen mit einem Bürojob diese Möglichkeit).

Und ich möchte eine Sache einfach mal zur Diskussion stellen. Bei dem sogenannten "Klimaurteil" des BVerfG hat ebenjenes darauf hingewiesen, dass "nach uns die Sintflut" bei dem CO2-Budget nicht funktioniert, weil man damit die Handlungsfähigkeit des zukünftigen Gesetzgebers auf null reduziert oder stark beschränkt. Wenn man diesen Telos nunmehr auf die Schuldensituation überträgt (uns droht demnächst ein Haushalt, der nur noch Schuldendienst, Rentenzuschuss und vielleicht ein bisschen Verteidigung zulässt), wo landet man dann?

Unten schreibst du was von "die Leute müssen zurückgeholt werden"

Glaubst du das dies mit einfordern und einfordern ohne irgendeine Erleichterung oder kurzfristige Verbesserung (ja, kurzfristig, man lebt schließlich auch im hier und jetzt) machbar wäre?


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