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Aktien, ETFs, Geldanlage (Sonstiges)

Brulence, an der Ruhr, Mittwoch, 23.09.2026, 07:38 (vor 4 Stunden, 24 Minuten) @ herrNick

Ich spare jeden Monat in eine Vermögensverwaltung. Die investiert in ca. 30 unterschiedliche ETF und passt Komposition (es gibt je nach Risikoklasse / Anlagehorizont unterschiedliche Kompositionen) und Gewichtung nach Marktlage an.

Früher mal Einzelwerte nach Gefühl, dann verschiedene Fonds … war mir alles zu stressig und es interessiert mich auch zu wenig. Da zahle ich lieber eine Gebühr an jemand, der sich da professionell mit beschäftigt.

So setze ich das in Teilen mittlerweile auch um - die Vermögensverwaltung ist der größte Part und in Teilen mische ich dann separat von klassischen bis hin zu Themen-ETFs bei.

Im Großen und Ganzen habe ich bei mir festgestellt, dass es mir zwischendurch immer mal wieder an Disziplin gefehlt hat und ich Gefahr gelaufen bin, auch noch den 47. Themen-ETF beizumischen, weil ich gerade wieder irgendwo was Spannendes gelesen habe. Daher fühle ich mich bei der Vermögensverwaltung prinzipiell wohler. Problem bei der Entscheidung ist hierbei eher, dass die Performance der Anbieter zum Teil nicht so wahnsinnig transparent ist. Ohne Gewähr dürfte man hier bei DJE, der Deka oder auch Flossbach von Storch gut aufgehoben sein. Wobei Letztere bei ihren klassischen Publikumsfonds seit Längerer Zeit extrem mit einer anständigen Performance zu kämpfen haben - sollte der Investmentstil in der Vermögensverwaltung nicht diametral von deren grundsätzlicher Anlagepolitik abweichen, sollte man hier eher die Finger von lassen.

Wenn man den Bereich der Emerging Markets separat bespielen will, macht es übrigens durchaus Sinn, den ETF-Pfad zu verlassen und auf "klassische", aktive Fonds zu setzen. Robeco z.B. ist in diesem Bereich gut aufgestellt.


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