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Ist das noch Kritik, oder schon Mobbing? (BVB)

d0g1am., Bochum, Sonntag, 08.11.2026, 23:24 (vor 26 Minuten) @ Hanseat

Nmecha ist der einzige Spieler, der sich an einer Werbekampagne einer religiösen Organisation beteiligt, bzw. es mindestens duldet, dass diese Organisation mit Fotos von ihm wirbt. Auch wenn davon auszugehen ist, dass Nmecha diese Aktion aktiv unterstützt.

Alles vom Account von "Ballers in God":

- Karetsas: instagram.com/ballersingod/p/DfW04OFCLEj/
- Nmecha, Silva, Karetasas: instagram.com/ballersingod/p/DfW5ZOgCARw/
- Gadou: instagram.com/ballersingod/p/DcwJxvwjSuU/
- Nmecha, Karetsas, Prates: instagram.com/ballersingod/p/DcvnOz8D9hK/
- Und auch Klopp ist mit dabei: instagram.com/ballersingod/p/DdjZ0Ram2UL/

Wie gesagt: Da sind einige unserer Spieler dabei. Der einzige, der dafür aber immer wieder kritisiert wird, ist Nmecha.

Dein take ist jetzt, dass du Queerfeindlichkeit und Dämonisierung von Schwangerschaftsabbrüchen gut findest, oder was?

Selbstverständlich nicht. Sollte aber auch klar sein, wenn du alle meine Beiträge gelesen hättest. Aber ich finde es schon sehr weit hergeholt, von einem Torjubel mit einer völlig anderen Bedeutung darauf zu schließen, bzw. Nmecha vorzuwerfen, er wäre irgendwem gegenüber "feindlich".

Wer queeren Menschen sagt, dass ihre Liebe Sünde ist, spricht ihnen sehr wohl etwas ab, auch wenn er es freundlich verpackt

Was spricht man ihnen denn ab? Und warum ist das immer gleich "feindlich" oder "phob"? Die gleiche Aussage würdest du von Evangelikalen vermutlich auch zum Thema "Sex vor der Ehe" kriegen, wenn du sie fragst. Bei heteros genauso wie bei homosexuellen. Ist das auch "feindlich", oder gilt das nur für Nicht-Heteros?

Wir kommen aber auch ein bisschen von meiner eigentlichen Aussage ab: Ich finde es einfach nicht in Ordnung, wie immer wieder auf Nmecha, und ausschließlich auf ihm, rumgehackt wird und ihm Dinge unterstellt werden wie "Feindlichkeit" und "Ausgrenzung". In den Kommentaren auf Social Media hab ich teilweise was von "christliche Taliban" gelesen. Das ist einfach ganz, ganz weit übers Ziel hinaus.

Aber so ist das halt in der heutigen Gesellschaft: Entweder du bist Ally und pro LGBTQ, oder du bist "-feindlich" und "-phob". Dazwischen gibt's wohl nix. Schade.


Ich Frage mich wie diese Grauzone aussehen soll. Entweder akzeptiert man andere Identitäten oder nicht. Leben und Leben lassen. Das forderst du für dich ja auch ein.

Finde ich eigentlich relativ einfach: Du kannst "Pro" sein, dich aktiv für Vielfalt engagieren, auf Demos gehen. Contra wäre dann: Du gehst aktiv dagegen vor, diskriminierst Menschen, möchtest es gesetzlich verbieten, oder im Extremfall (wie leider noch in vielen Ländern dieser Erde): Strafen bis hin zur Todesstrafe für LGBTQ-Menschen.

Die Grauzone ist für mich dann alles dazwischen: Man kann es gut finden, schlecht finden, für eine/keine Sünde halten, oder gar keine Meinung dazu haben. Aber man geht halt nicht aktiv dagegen vor, tut auch nichts aktiv dafür und diskriminiert niemanden. Ein bloßes "ich halte XY für Sünde" ist für mich schlicht keine Diskriminierung und auch nicht "feindlich", auch wenn wir uns da wahrscheinlich nicht einig sein werden.


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