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Mannschaftsrat (BVB)

uwelito, Wambel forever, Freitag, 02.06.2017, 09:32 (vor 3138 Tagen) @ Nolte

Der These, die Mannschaft sei enger zusammengewachsen, steht mindestens die Episode um Ginter von gestern entgegen. Wenn ein Spieler von der Mannschaft zu Rede gestellt wird, weil er die fachlichen Qualitäten des Trainers lobt, und diese Angelegenheit dann auch noch von einem Spieler gegenüber einem Journalisten ausgeplaudert wird, spricht das nicht für ein gutes Teamklima. Unabhängig davon, ob Trainer oder Spieler im Sommer wechseln.

Was ich noch interessant finde: Der Mannschaftsrat besteht ausschließlich aus Spielern, die aus der eigenen Jugend stammen und/oder seit mindestens sieben Jahren im Verein sind. Außerdem sind außer Piszczek alle Deutsch, und der ist nun schon seit 13 Jahren im Land. Da hat sich also ein enorm starker Block gebildet, und Schmelzer bestätigt in diesem Interview, dass der Mannschaftrat durchaus nicht nur auf dem Papier besteht.
Sieht diese Zusammenstellung noch jemand als potenziell problematisch an? So sehr ich die verdienste all dieser Spieler schätze, haben sie doch eigentlich alle dieselben Erfahrungen und stehen ohnehin zusammen. In neuerer Spieler (Bürki, Bartra?), gerne auch ein Ausländer, würden diesem Gremium im Sinne der Mannschaft wahrscheinlich gut tun. Insbesondere im Hinblick auf einen neuen Trainer, der zwangsläufig ein paar Änderungen in Strukturen und Kader vornehmen wird.

Grundsätzlich sind solche Konstellationen natürlich problematisch und wie wir gesehen haben, bekommt sowas dann auch mal einen konfusen Anstrich, wenn eine Sache so verfahren ist, wie die Situation beim BVB es war. Allerdings ist das ja eher nicht die Normalsituation. Da hast Du auf der einen Seite einen Trainer, der vielleicht sportlich korrekt auf einen Sahin (der seine aktuellen Leistungen selbst total zu überschätzen scheint) in der Startformation verzichtet, ihn aber wahrscheinlich dann darüber hinaus auch noch demütigen will (jetzt wissen wir endlich, was Tuchel immer mit dem Wort Demut sagen wollte) und ihn komplett aus dem Kader streicht.

Dass so ein Mannschaftsrat immer vollkommen objektiv und im Sinne aller und des gemeinsamen Erfolgs agiert, sich der Einzelne niemals diese Situation zum Vorteil macht wenn sich die Chance bietet, das ist ein Märchen. Ich sehe es als durchaus problematisch an, wenn Du Spieler mit einem Führungsanspruch hast, die diesen nicht mit sportlichen Argumenten untermauern können. Das ist ja eine Sportmannschaft und keine Selbsthilfegruppe.


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