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Hammer...ist mir zu einfach (BVB)

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Freitag, 02.06.2017, 10:08 (vor 3139 Tagen) @ Klopfer

Harter Tobak. Warum hat man dann nicht schon im Winter die Reißleine gezogen?


Das ist die Frage, die hier schon mehrfach gestellt wurde und vielleicht auch der einzige Vorwurf, den man letztlich an Watzke richten könnte. Wobei natürlich auch klar ist, dass man sich seitens der Vereinsführung entschlossen hat, die Situation noch ein paar Monate zu ertragen, um nicht die sportlichen Ziele zu gefährden.

Aber es war wie bei jeder Trennung, rückblickend kann man jeden Zeitpunkt als falsch gewählt interpretieren. Genauso wie die "Art und Weise", das kennt man doch auch aus dein richtigen Leben. Trennungen sind fast immer unvermeidlich und diese werden als solche auch selten beklagt, dafür kommt dann immer: "aber nicht so!" .

SGG
Klopfer

So einfach sehe ich die Sache nicht. Zunächst ist die GF, da aber sicherlich nicht allein Watzke, für das Fiasko primär verantwortlich. Sie haben das Monstrum Tuchel (wenn man den Lieder der Spatzen glauben schenken mag, dann ist er das) eingestellt. Trotz der bekannten Zweifel, trotz viel mehr Wissen über so eine Person, als jeder normale Fan. Und ich erinnere mich noch sehr gut daran, wie viele hier gewütet haben ob des Wesens Tuchel, als dieser verpflichtet wurde. Nur diejenigen, die mit ihm Face-to-Face verhandelt haben, sahen es wohl nicht.

Dann ist die Frage des Zeitpunkts der Entlassung. Winter 16/17 steht zur Debatte. Da frage ich mich, hat sich Tuchel erst zu dem Monster entwickelt in dieser Saison, oder war der schon immer so im Job? Man muss von Führungspersonen im Verein erwarten, dass man vom ersten Tag an ganz klar deutlich macht, was geht und was nicht. Wenn er sich nach 4 Monaten schon derart unkooperativ und autokratisch benommen hat, gibt es die gelbe Karte. Die rote dann eben nach spätestens einer Spielzeit, wenn sich keine Besserung einstellt. Und nicht nach 2 erfolgreichen Jahren, 3 Wochen vor einem Pokalfinale. Denn diese Situation ist, wen wundert es, dann schwer zu erklären.

Hinzu kommt die gesamte Kommunikationsstrategie des Vereins, gipfelnd in der Tatsache, dass man sich augenscheinlich nach dem Anschlag in eine ganz miese Ecke hat drängen lassen, weil Tuchel genau weiß, welche (einfachen) Knöpfe er zu drücken hat. In Kombination mit anderen kommunikativen Problematiken und/oder Fehlentscheidungen die falsch kommuniziert wurden in der jüngeren Vergangenheit (Götze-Transfer, Hummels-Abgang, Fanquerelen (Adi Preißler-Graffiti übermalen, Ticketpreiserhöhungsfehler usw.)), steht man nun dann da, wie ein begossener unglaubwürdiger Pudel.

Man sollte sich in diesen Dingen professionelle Unterstützung suchen. Die erschreckenden Pfiffe gegen Aki in Berlin sind Ausdruck genug, dass es aktuell eine mangelhafte Bindung zwischen GF und Fans gibt. Ein Trainer-Wechsel darf niemals zu so einer Spannung führen und wenn doch, stimmt etwas nicht.


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