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13. Todestag von Robert Enke (Sonstiges)

Balin, Freitag, 11.11.2022, 11:27 (vor 1163 Tagen) @ donotrobme

Ich glaube nicht, dass es einen Fall wie Enke brauchte, um die Aufklärung voranzubringen. Natürlich ist so ein tragischer Fall, so schlimm und paradox es klingt, "hilfreich", um das Thema Leuten zugänglich zu machen, die bis dahin eher wenig Berührungspunkte hatten, aber nach meinem Gefühl ist die Akzeptanz auch unabhängig von Enke in den letzten Jahren stark gestiegen. Was sicher auch damit zu tun hat, dass immer mehr Leute im privaten Umfeld jemanden kennen, der/die darunter leidet oder durch die Aufklärung viel eher depressive Verstimmungen erkennen.

Und, so traurig es ist, man sollte nicht den Fehler machen, zu glauben, dass Depressionen auf Dauer und mit zunehmender Akzeptanz weniger gefährlich werden. Natürlich hilft es, wenn die Betroffenen es schneller erkennen und schneller Hilfe bekommen, aber es bleibt ein potenziell lebensbedrohende Krankheit. Und Enke, der ja durch sein Umfeld eigentlich beste Voraussetzungen für schnelle und professionelle Hilfe hatte, konnte auch nicht mehr geholfen werden.


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