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13. Todestag von Robert Enke (Sonstiges)

guy_incognito, Rhein-Neckar, Freitag, 11.11.2022, 15:47 (vor 1163 Tagen) @ donotrobme

Die gute Nachricht an dieser Stelle ist, dass der Umgang mit psychischen Krankheiten in den letzten Jahren verbessert hat.
Depressionen sind in meiner Wahrnehmung nach kein Tabu-Thema mehr und viele sind zu der Einsicht gekommen, dass man solche Probleme/Krankheiten nicht nur mit einem gut gemeinten "Das wird schon wieder" löst.

Es ist halt dennoch bitter, dass es erst Opfer, wie Robert Enke, brauchte, damit hier ein Fortschritt wurde.

Oder wie seht ihr das?

Ich sehe ehrlich gesagt nicht, dass sich sonderlich viel getan hat.

Klar, das Thema ist mehr in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt und es gibt immer mehr Behandlungsangebote.

Trotzdem bleibt die Hemmung von Betroffenen sich z.B. in eine stationäre Therapie zu begeben oder mit anderen darüber zu sprechen. Die Angst vor Ablehnung ist immer noch gewaltig. Zudem wissen viele nicht wie sie mit einem Kranken umgehen sollen. Jemanden, der mit gebrochenen Bein im Krankenhaus liegt, besucht man wahrscheinlich eher als einen, der sich in einer psychiatrischen Klinik befindet.

Dabei ist zumindest meine persönliche Erfahrung, dass sich insbesondere diejenigen wahnsinnig über Besuche freuen.


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