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Streitthema VAR: Bei Abseitspositionen "wird dem Fan etwas vorgegaukelt" (Fußball und Sport allgemein)

captain_gut, Rendsburg, Donnerstag, 30.04.2026, 11:10 (vor 18 Stunden, 38 Minuten) @ markus

Für mich gäbe es dann eben einen Spielraum von den technisch bedingten 20 Zentimetern und dem expliziten Hinweis auf die "Messungenauigkeit" die nun einmal technisch bedingt ist.


Wie schon woanders gesagt: Die Rechnung, dass ein Spieler mit 35 km/h in einer Fünfzigstelsekunde (also zwischen zwei Frames) 20cm (bzw. 19,4cm) zurückliegt, ist zwar richtig. Aber das entspricht ja nicht der Messungenauigkeit. Selbst wenn man sich nur für das "bessere" Frame (ohne Interpolation) entscheidet, wäre der Fehler max. die Hälfte dieser 20cm. Mit Interpolation sieht das nochmal ganz anders aus.

Die angebliche Ungenauigkeit von 20cm ist also auch "vorgegaukelt".


Gibt es dieses „bessere Frame“ überhaupt? Man würde doch immer das Frame wählen, in dem erstmalig ein Ballkontakt zu sehen ist. Die beiden Alternativ-Frames scheiden doch aus: Das Frame davor ist irrelevant, da noch kein Ballkontakt erkennbar ist. Das Frame danach ist ebenfalls ungeeignet, da durch die zusätzliche zeitliche Verzögerung nur eine größere Ungenauigkeit entsteht.

Der/das richtige Frame wird ja nicht von Hand ausgewählt. Beim Chip im Ball hat man den Zeitpunkt der Ballberührung mit einer deutlichen Genauigkeit. Basierend auf diesem Zeitstempel hat man dann in den Positions-/Skelettdaten einen Frame davor und einen danach, und man könnte entscheiden, welcher "näher dran" ist. Oder eben interpolieren.


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