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Ich bleibe dabei: Beim FC unterschätzt man die Gehaltsproblematik (BVB)

markus, Samstag, 15.08.2026, 13:29 (vor 12 Stunden, 1 Minuten) @ bambam191279

Problematische Gehälter hätten sie aber noch viel mehr bei einem Abgang gehabt. Denn die Ersatzleute, die man für Mala geholt hätte, wären ihrerseits auch nicht mit sechsstelligen Jahresgehältern zufrieden gewesen.


Das wird hier leider konsequent unterschlagen. Neben der Ablöse gehören vor allem die Gehälter noch dazu.


Wieder so ein Fall, wo die finanziell günstigste Alternative ist, den Spieler einfach zu behalten.


Zumal völlig unklar ist, ob die Neuzugänge überhaupt einen entsprechenden Mehrwert bringen. Mit ein bisschen Restverstand wird man zu dem Ergebnis kommen, dass es sinnvoller ist, mit dem Spieler weiterzumachen, mit dem man den Abstieg bereits einmal verhindert hat. Und wäre es der beste BVB-Spieler, der kurz vor dem Abgang steht, würde man das genau so bewerten. Einschließlich der Leute, die jetzt das Gegenteil behaupten.

Schon die These, dass es stets sinnvoller ist, den besten Spieler abzugeben und mit dem Budget drei bis vier günstigere Spieler zu holen, ist ja schräg. Das hat beim BVB oft genug nicht funktioniert, wenn man an Schulz, Schürrle, Süle etc. denkt. Warum macht der BVB so etwas trotzdem? Weil er Spieler wie Haaland, Bellingham, Dembélé etc. nun mal nicht dauerhaft halten kann. Köln kann das derzeit noch, weil der Vertrag noch vier Jahre läuft. Wenn man finanziell dazu in der Lage wäre, die besten Pferde im Stall zu halten, würde man das auch tun. Die Bayern verkaufen ja auch nicht Harry Kane, um mit dem Geld drei schlechtere Spieler zu holen.


Der BVB hätte ausser Haaland auch alle halten können weil die Verträge noch liefen, hat man aber nicht weil man genau wusste was das alles an rattenschwanz nach sich zieht.
Es ist Kölns gutes Recht El Mala behalten zu wollen aber warum ausgerechnet in dem Fall die Gesetzmäßigkeiten bei solchen Umständen ausser Kraft gesetzt werden sollen frag ich mich gerade.
Der BVB musste regelmäßig Gehälter aufbessern um Spieler zufrieden zu stellen und wenn du auf die ersatzleute zu sprechen kommst....
Zum einen ist unsere fallhöhe größer als bei Köln, sprich wir brauchen höhere Qualität und zun anderen kannst du als positive Beispiele auch Haaland, aubameyang, miki, Brandt, schlotti usw nehmen.....
Natürlich ist es nicht gesagt dass man mit viel Kohle zwingend mehr Qualität einkauft, aber besser möglich wäre es.
Wenn man natürlich keine Mio Gehälter zahlen kann, ist es eh wumpe weil man sich keine besseren Spieler leisten kann und Spieler wie El Mala dann mit ihrem Vertrag klar kommen müssen.
Und da weiß man doch wie das funktioniert....

Es gibt einfach nicht die eine Weisheit, es kann in beide Richtungen gut oder weniger gut laufen.
Aber dass der FC jetzt de facto alles richtig gemacht hat und eskeine Probleme geben wird seh ich nicht zwingend Obgleich das natürlich sein kann.
Steck ja nicht in El Mala drin.

Aber genau deshalb verstehe ich deine Schlussfolgerung nicht. Ich habe doch nie behauptet, dass es eine allgemeingültige Weisheit gibt oder dass Köln mit dem Behalten von El Mala „de facto alles richtig“ gemacht hat. Natürlich kann es in beide Richtungen gut oder schlecht laufen.

Mein Punkt ist lediglich: Wenn man einen Spieler für außergewöhnlich talentiert hält und finanziell nicht gezwungen ist, ihn zu verkaufen, gibt es gute Gründe, ihn zu behalten. Und genau das hat der BVB bei seinen Top-Talenten ebenfalls gemacht.

Dass Bellingham und Sancho trotz laufender Verträge irgendwann gehen würden, war klar. Aber das ist doch kein Argument dafür, sie möglichst früh zu verkaufen. Im Gegenteil: Der BVB hat sie mehrere Jahre behalten, von ihrer Entwicklung profitiert und anschließend eine hohe Ablöse erzielt.

Und genau da liegt für mich der Unterschied zu deiner Argumentation: Du stellst die möglichen Probleme des Behaltens sehr ausführlich dar, aber die möglichen Probleme des Verkaufs werden deutlich weniger berücksichtigt. Denn auch bei den drei oder vier Ersatzspielern ist überhaupt nicht garantiert, dass sie die Mannschaft stärker machen. Der BVB hat dafür genügend Gegenbeispiele geliefert.

Und bei Köln ist die Ausgangslage noch einmal eine andere. El Mala hat einen langfristigen Vertrag, Köln ist nicht akut gezwungen, ihn zu verkaufen, und offenbar gibt es sogar die Einschätzung, dass er noch erhebliches Entwicklungspotenzial besitzt. Dann ist es doch völlig legitim zu sagen: Wir behalten den Spieler und schauen, was daraus wird.

Ob das am Ende die richtige Entscheidung ist, wissen wir genauso wenig wie beim BVB damals bei Haaland, Bellingham oder Sancho. Vielleicht entwickelt sich El Mala nicht wie erhofft und Köln hätte die 40 oder 50 Mio. besser genommen. Vielleicht wird er aber tatsächlich ein Unterschiedsspieler und ist in zwei Jahren 70 oder 80 Mio. wert. Genau dieses Risiko gibt es auf beiden Seiten.


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