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Champignon, Ort, Freitag, 11.09.2020, 16:56 (vor 1938 Tagen) @ herrNick

Da gab es letztens bei Lanz einen guten Kommentar zu, warum das die falsche Lösung wäre.

Die anderen EU Staaten würden sich wegducken, sobald Deutschland wieder die Türen öffnet.


Das klingt als hätten wir entspannt Zeit mal eine richtig gute Lösung zu finden. Bei den betroffenen geht es aktuell darum, ob man überhaupt ein Zeltdach und sauberes Wasser für die Leute findet. Die einzig richtige Lösung ist die sofort aufzunehmen. 13.000 ist nichts (zumal Frankreich auch Leute aufnehmen wird).

Man kann nur hoffen, dass diese Tragödie ein Anstoß ist sich doch mal um eine europäische Migrationspolitik zu kümmern. Das aktuelle Trauerspiel kennt nur Gewinner am rechten Rand des politischen Spektrums.

So ist es.

Das Trauerspiel ist nötig da es weltweit hunderte Millionen Menschen gibt denen es sehr viel schlechter geht als den 13.000 Menschen in Griechenland. Aber dem selbstverliebten Europäer sind diese Bilder wohl nicht zumutbar.

Also hält man drauf, nimmt mal hier und mal da ein paar Hundert auf und alle suhlen sich in moralischer Herrlichkeit.

Wir haben seit 5 Jahren Zeit wie es aussieht. Keine Sau interessiert es. Wie schon einmal geschrieben, es wird nur reagiert - die agiert.

Es wird sich nichts ändern, der nächste Schock wird sein, wenn Erdogan die Grenzen öffnet, da er an das Öl vor Griechenland will.

Wir befinden uns immer noch im Nahen Osten. Ein kleiner Ausflug nach Afrika & Co, da wo das Elend wirklich tobt haben wir noch gar nicht gemacht. Aber das ist weit weg, wir haben Zeit - die Menschen nicht.

Europäische Migrationspolitik - was soll das den beinhalten? Die Lösung liegt nicht in Migration. Wir haben nichts verändert. Der Großteil der Menschen lebt immer noch in den Gebieten. Migration ist das mit Abstand asozialste Mittel wenn es um Hilfe geht - die große, große Mehrheit wird nie eine Option auf Migration haben. Migration hilft in erster Linie den Wohlhabenden Bewohner in Krisenregionen.


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