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Interview bei Jung & Naiv (Sonstiges)

Ulrich, Montag, 16.11.2020, 22:16 (vor 1875 Tagen) @ Venceremos

Bülow ist eigentlich mit seinen Themen "zu ernst" für "die Partei". Aber er kann seine Themen so mehr nach Außen transportieren. Man hört, als er noch Teil der SPD-Fraktion, war ihm Selbstdarstellung weit wichtiger als Fraktionsarbeit, aber er selbst wird es sicher genau umgekehrt sehen. Das was er sagt, ist oft richtig, wenn natürlich so, dass er politisch er "der Linken" nahestehen müsste - oder eben einer SPD, die weit nach links rückt.

Fraktionen sind arbeitsteilig aufgebaut, es gibt für die einzelnen Themengebiete jeweils Fachleute, und es gibt Hierarchien. Bühlow hatte es sich in der SPD-Fraktion wohl selbst mit der Parteilinken verscherzt, weil er immer wieder von der Seite "herein gegrätscht" war, ohne im jeweiligen Thema wirklich sattelfest zu sein. Das macht man einfach nicht. Mir hat mal ein MdB erzählt, dass er wohl einen Schicksalsschlag in seiner Familie irgendwie die Orientierung verloren hätte. Keine Ahnung, ob es stimmt. Aber als "Einzelkämpfer" ist er bei der Partei wohl bestens aufgehoben. Und er hat im nächsten Bundestagswahlkampf prominente Unterstützung.


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