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Tipps & Prognose: Wer wird Minister im Ampel-Kabinett von Olaf Scholz? (Politik)

Garum @, Bornum am Harz, Wednesday, 13.10.2021, 10:57 (vor 3 Tagen) @ guy_incognito

Generell d'accord, aber Lauterbach wird niemals Teil der Bundesregierung. Dafür hat er parteiintern ein zu schlechtes Standing.

Sofern das Entwicklungshilfe-Ministerium selbstständig bleibt und nicht an das Auswärtige Amt angeschlossen wird, bleiben 16 Positionen, die verteilt werden müssen. Nahe liegend wäre eine Aufteilung 8-4-4. Ich tippe mal auf folgendes (mit neuer Zuordnung der Ressorts)

SPD

Kanzler
Kanzleramtsminister
Inneres und Bau
Arbeit und Soziales
Verteidigung
Familie
Gesundheit
Entwicklungshilfe

Grüne

Wirtschaft, Energie und Digitales
Auswärtiges
Umwelt
Landwirtschaft, Ernährung und Verbraucherschutz

FDP

Finanzen
Justiz
Verkehr
Bildung und Forschung

Grüne und SPD, und eventuell auch die FDP, werden die Posten nach folgenden Kriterien verteilen: Geschlecht, Landesverband (Ost & West), ggfs. Migrationshintergrund. Inwieweit die Ressorts nach Kompetenz und Erfahrung (z.B. durch Tätigkeit im entsprechenden Ausschuss) vergeben werden, ist wie wir wissen gern gesehen aber nicht zwingend notwendig.

Bei der FDP stammen viele der Köpfe aus NRW (Lindner, Vogel, Buschmann, Stamp, Strack-Zimmermann) und Rheinland-Pfalz (Christ, Wissing). Nicola Beer hat deshalb recht gute Chancen, da sie aus Hessen kommt und eine Frau ist. An Kubicki glaube ich nicht.

Bei der SPD scheinen Heil (als Arbeitsminister) und Klingbeil (wohl Verteidigung) tatsächlich gesetzt. Beide sind männlich und stammen aus Niedersachsen und schränken den weiteren Handlungsspielraum dadurch etwas ein. Aydan Özoğuz hat aus meiner Sicht sehr gute Chancen, Teil des Kabinetts zu werden. Sie stammt wie Scholz aus Hamburg, der aber dem Landesverband Brandenburg zugeordnet ist. Ansonsten sehe ich Anke Rehlinger noch als Kandidatin auf einen Kabinettsposten. Heiko Maas ist raus und somit wäre ein Platz für das Saarland frei. Svenja Schulze könnte weiter NRW repräsentieren. Für die ostdeutschen Bundesländer fallen mir spontan Carsten Schneider und Martin Dulig ein. Komplett ausschließen würde ich, dass Kühnert, NoWaBo oder Esken Ministerposten bekommen. Gerade bei den beiden letzteren würde das auch der Strategie der SPD, Ämter und Partei zu trennen, widersprechen.

Bei den Grünen sind Habeck als Wirtschaftsminister und Baerbock für das Auswärtige Amt gesetzt. Beim Rest muss ich passen. Renate Künast war unter Rotgrün bereits Verbraucherschutzministerin und hat ihren Job eigentlich gut gemacht. Cem Özdemir wäre auch ein Kandidat.

Daher tippe ich mal auf folgendes Kabinett:

Olaf Scholz Kanzler
Aydan Özoğuz Kanzleramt
Carsten Schneider Inneres und Bau
Hubertus Heil Arbeit und Soziales
Lars Klingbeil Verteidigung
Svenja Schulze Familie
Anke Rehlinger Gesundheit
Dagmar Schmidt Entwicklungshilfe

Robert Habeck Wirtschaft, Energie und Digitales
A. Baerbock Auswärtiges
Cem Özdemir Umwelt
Renate Künast Landwirtschaft, Ernährung und Verbraucherschutz

Christian Lindner Finanzen
Volker Wissing Justiz
Lydia Hüskens Verkehr
Nicola Beer Bildung und Forschung

Bei Lindner bin ich mir weiterhin nicht sicher, ob der Mitglied der Bundesregierung wird. Die Kombination aus Partei- und Fraktionsvorsitz ist recht attraktiv und passt besser zu ihm. Als Geheimtipp käme dann Harald Christ infrage, dann gäbe es aber 2 Minister aus Rheinland-Pfalz und keinen mehr aus NRW.

Annalena und Cem tauschen, dann könnte es was werden.


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