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Realitätsferne und respektlose Egozentriker (Spieltage)

bobschulz @, MS, Samstag, 15.01.2022, 10:28 (vor 130 Tagen) @ Kimba69

Tut mir Leid, aber anders kann ich diese ganzen "Mannschaftssportler", die meinen, dass sich die Welt ausschließlich um sie dreht, nicht mehr bezeichnen.
Erling Haaland hat einen langfristigen Vertrag beim BVB unterschrieben, das heißt, er muss diesen eigentlich auch erfüllen. Es gibt bestätigterweise für ihn die Möglichkeit, nach dieser Saison das Arbeitsverhältnis zu beenden. Wenn er von dieser Option Gebrauch machen möchte, ist das sein gutes Recht. Er kann aber doch niemandem erzählen, dass zu diesem Zeitpunkt nicht klar ist, ob er nun gehen möchte oder nicht. Die Angebote sollten längst auf dem Tisch liegen. Er hat sogar vermutlich die Gelegenheit, zu jedem Verein der Welt zu wechseln, wenn er nur will.
Nach dem Motto zu verfahren "Ich schau mal, wo ich am meisten Kohle abgreifen kann und zur Not bleibe ich halt bei den Deppen im Ruhrgebiet und versuche es nächstes Jahr wieder", ist respektlos dem derzeitigen Arbeitgeber gegenüber und hat mit "Druck ausüben" seitens Borussia nichts zu tun. Schließlich ist die Mittelstürmerpersonalie eine absolute Schlüsselposition und richtig gute Alternativen rar gesät. Entsprechend teuer dürfte ein Ersatz von Haaland werden (einen ähnlich guten Stürmer wird man wohl eh nicht finden). Und dafür muss sein derzeitiger Arbeitgeber nun einmal wissen, ob er mit der Ablösesumme planen kann oder nicht.
Dies nicht zu verstehen und sich beleidigt an die Öffentlichkeit wenden, zeigt, wie realitätsfern die heutige Spielergeneration ist.
Übrigens: Der BVB ist - trotz aller Kommerzialisierung - immer noch ein Fußballverein. Wenn Erling Haaland also "nur" Fußball spielen will, kann er seine Entscheidung auch jetzt schon verkünden und muss sich nicht mit den lästigen Geldgeschäften und Vertragsverhandlungen ablenken lassen!

Ein zusätzlicher Punkt:
Minchia Raiola hätte ihn schon durchaus informieren können, dass genau diese Situation eintreten wird. Es gibt diametral entgegengesetzte Interessen: der Verein will möglichst früh Planungssicherheit, der Spieler möglichst lange Entscheidungsfreiheit. Wenn das nicht über eine Frist zum Ziehen der AK geregelt ist (sagen wir mal 31.3. oder so) wird uns das also weiter begleiten.
Und mMn ist die Aufgabe eines Beraters in genau dieser Situation dem Spieler klar zu machen: Erling wir haben Zeit aber der Verein eher nicht, bleib professionell und still.
Das wäre zumindest meiner Ansicht nach für einen über ihn nachdenkenden Verein positiver, denn selbiges Spiel könnte sich ja dann bei dem wiederholen und ihn somit in 2 Jahren dort zum "Problem" machen. Somit unattraktiver, denn er stellt seine Interessen über die des Vereins.


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