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Für die FIFA wird es spannend und ein Plan B ist nicht in Sicht (Fußball und Sport allgemein)

Garum, Bornum am Harz, Dienstag, 13.01.2026, 15:40 (vor 5 Stunden, 26 Minuten) @ Zoon

Die WM 2026 droht sich für die FIFA in eine Einbahnstraße zu entwickeln, die nur die Richtung bergab kennt.

Zuerst der schleppende Verkauf, dann die Stornierungen.

Donald Trump scheint nicht zu verstehen, dass sich die USA als Gastgeberland weltoffen und gastfreundlich präsentieren müssen, um Fußballfans/Touristen das Gefühl zu geben, sicher in die USA reisen zu können und dort willkommen zu sein.

Stattdessen eskaliert er ständig - sowohl im Innern als auch im Äußeren:
- Einreisekontrollen, Abschiebepraxis (El Salvador), ICE-Razien
- Einsatz der Nationalgarde in von Demokraten regierten Bundesstaaten gegen deren Willen
- seine Versuche, den von Demokraten regierten Austragungsorten, die WM-Spiele abzunehmen
- Drohungen gegenüber den Ko-Austragungsländern Mexiko und Kanada
- Militäraktion gegen Venezuela
- mögliche Militäraktionnen gegen Kuba, Kolumbien und Dänemark/Grönland

Dieses Eskalationspotential schürt gewaltig Unsicherheit bei den (ausländischen) Fans/Touristen und könnten auch zu einem Boykott der Verbände/Staaten (Solidarität Lateinamerikas mit Kolumbien, Europas mit Dänemark) führen.

Die bisherigen Versuche, Trump zu appeasen (Friedenspreis), haben nichts gebracht.

Trump steht momentan gewaltig unter Druck. Im November 2026 droht er bei den Midterms eine Niederlage einzufahren. Aktuell hat er mit einer parteiinternen Revolution zu kämpfen (Epstein-Unterlagen, Venezuela-Finanzierung, Ermittlungen gegen Powell). Solche Probleme löst er regelmäßig mit noch mehr Chaos und noch mehr Spektakel (noch mehr Eskalation), um von seinen Problemen abzulenken und sich als starker Führer präsentieren zu können.

Es scheint für die FIFA keinen gangbaren Plan B zu geben.

Wenn sie den USA die WM entziehen, müssen sie mit entsprechenden Schadenersatzklagen und Trumps Zorn rechnen.

Die US-Spiele könnten sie eigentlich nur den Ko-Austragungsländern Mexiko und Kanada zusprechen, da sich diese nichts zu schulden haben kommen lassen. Ist das aber überhaupt möglich? Können die Fans in diesem Fall unbehelligt von Mexiko nach Kanada reisen? Sperrt Trump etwa (aus Zorn) die Durchreisemöglichkeiten, zB den Luftraum?

technisch betrachtet (Stadien, Hotels) könnte Europa die WM ohne weiteres austragen. In diesem Fall drohen jedoch die Schadenersatzklagen noch höher zu werden (nun auch Mexiko und Kanada). Und es ist unklar, ob die Europäer die WM überhaupt haben wollen, da sie ja in diesem Fall mit Trumps Rache in der Sicherheitspolitik rechnen müssen.

Trump müsste schon ein großer Fußballfreund sein, um seine politische Agenda abzumilden, damit die WM noch ein Erfolg wird. Das dürfte wohl eher nicht der Fall sein.

Ich habe doch jetzt erst irgendwo gelesen das es 150 mio. anfragen gibt.
Aber bis zur WM ist ja noch Zeit, gibt es eigentlich schon Reisewarnungen für die USA?


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