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Handspielregel hat den Bezug zur Realität verloren (Fußball und Sport allgemein)

Nietzsche, Donnerstag, 26.03.2026, 11:59 (vor 1 Tag, 15 Stunden, 18 Min.) @ Murksknüller

Das Problem ist ja die Absicht. Dazu zählt auch, billigend in Kauf zu nehmen, dass man den Ball an die Hand bekommt. Das wird man nie wirklich zufriedenstellend beurteilen können.

Die Lösung mit der kleinsten Fehlerwahrscheinlichkeit ist, ein Handspiel einfach immer zu ahnden. Berührt der Ball die Hand, gibt es einen Freistoß.

Nun kann man einwenden, dass dann Spieler versuchen, den Gegenspieler zu einem Handspiel zu verleiten, indem man ihn z.B. anschießt. Klingt zunächst unfair, wird aber beim Anschießen für einen Eckball oder Einwurf als völlig normal angesehen.

Das Verteidigen würde durch die Regel natürlich schwieriger. Die jetzige Regelung gibt dem Verteidiger einen Vorteil, weil er manchmal mit einem absichtlichen oder billigend in Kauf genommenem Handspiel durchkommt.
Handspiel immer zu pfeifen, bevorzugt den Angreifer, würde aber die Regelauslegung viel einfacher machen. Außerdem fielen vermutlich mehr Tore, was generell ja nicht verkehrt ist.

Wenn man es wie das Anschießen für einen Eckball oder Einwurf sieht, würde man sich daran gewöhnen. Das wäre die einfachste Regelung, die ich mir zu dem Thema vorstellen kann. Alle anderen Lösungen beinhalten immer diese wilden Interpretationen. Will man die vermeiden, bleibt nur, die Berührung immer zu ahnden.


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