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Liebe 9* Klubs mit internationalen Ambitionen... (Fußball allgemein)

Blarry, Essen, Donnerstag, 25.05.2023, 12:55 (vor 394 Tagen) @ bambam191279
bearbeitet von Blarry, Donnerstag, 25.05.2023, 12:59

Wobei das mit der CL Kohle und dem oberen Tabellendrittel auch schon bei Mannschaften wie Hertha,Frankfurt,Kackbach,HSV und blau gehörig daneben gegangen ist oder halt nicht immer funktioniert.

Weil es dafür mit einmaliger CL-Kohle eben nicht getan ist. Normalerweise bekommt man den Kader nicht so schnell verstärkt, dass man mit einer wiederholten Teilnahme rechnen kann. Dafür ist die Bundesliga hinter den ersten drei viel zu eng, egal, ob da einer einmalig 50 Millionen mehr zur Verfügung hat oder nicht. Du brauchst das Geld jedes Jahr. Es gibt im Endeffekt einen Champions-League-Startplatz zu vergeben, auf den etwa ein wechselndes halbes Dutzend Mannschaften Anspruch erhebt. Das ist nicht seriös einzukalkulieren. Und so muss eine Eintracht aus Frankfurt für die Teilnahme am internationalen Geschäft auf den DFB-Pokal hoffen, trotz Einnahmen von über 51 Millionen Euro aus der Champions League.

Sich zum Champions-League-Klub zu machen ist deshalb nicht so einfach. Im Prinzip musst du in einer Situation sein wie wir ab 2010, mit zwei, drei stabilen und sehr guten Jahren im nationalen Wettbewerb, währenddessen du deine Einnahmenbasis national und übers Sponsoring aufbaust und gleichzeitig einen Kader strickst, der auf lange Sicht auch nach einer Scheißsaison noch irgendwie auf Platz vier kriecht. Dass das selbst einem großen Klub wie Frankfurt nicht gelingt, trotz starkem und erfolgreichem Kader, einer stabilen Infrastruktur, guter bis sehr guter sportlicher und Geschäftsführung und einer konstant überragenden Transferarbeit, zeigt doch, wie volatil das Ganze ist.

Deshalb kann ich es einer Hertha BSC auch nicht wirklich verübeln, diesen Weg erzwingen zu wollen. Mehr als es zu versuchen bleibt nicht übrig. Nur dass die Summen, die Windhorst da reingepumpt hat, einfach viel zu klein waren, um das Fehlen guter bis sehr guter sportlicher und Geschäftsführung und einer guten Transferarbeit zu ersetzen. Da muss man sich in der Höhe schon bei den Dosen orientieren, eine Zeitlang jedes Jahr eine Viertelmilliarde klarmachen.


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