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Politik meldet sich zu Wort: FC-Choreo sorgt für Empörung (Fußball und Sport allgemein)

Sascha, Dortmund, Donnerstag, 27.02.2025, 11:22 (vor 344 Tagen) @ Sascha

Um das auch inhaltlich zu füllen, was ich daran absurd finde:

1. Ich denke der Unterschied zwischen körperlicher Gewalt und einer Choreo ist so selbsterklärend, dass ich das nicht weiter ausführen muss.

2. Der Unterschied zu homophoben und rassistischen Beleidigungen besteht für mich auf zwei Ebenen.

- Wenn ich eine Person derart beleidige, dann will ich ihn konkret treffen und als Person mit meinen Worten verletzen. Das hat eine persönliche Ebene. Diese Ebene fehlt z.B. bei dem "Messerlied", weil es an eine unspezifizierte Gruppe gerichtet ist.

- Was ich am wichtigsten finde: ich (und sicherlich auch viele, viele andere) können Blaue in der Familie, am Arbeitsplatz und im Freundeskreis haben und super mit ihnen auskommen. Und trotzdem schafft man es im Derbykontext "Am Tag als der FC Scheiße starb" zu singen. Nach Abpfiff ist dann wieder alles gut.

Wenn man aber jemanden wegen seiner Hautfarbe, oder sexuellen Ausrichtung beleidigt, dann hält man eben genau diese Eigenschaft für "minderwertig". Sonst würde man es ja nicht als Schimpfwort sehen.

Wenn ich also im Stadion einem gegenüber Spieler Affenlaute oder "Schwuchtel" als Beleidigung äußere, dann bin ich sehr wahrscheinlich auch im Leben außerhalb des Stadions rassistische und/oder homophob.

Deswegen kann ich das eine (Messer) im Rahmen eines Derbies als "derbytypisches Aufplustern" akzeptierten, das andere aber nicht.


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