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Politik meldet sich zu Wort: FC-Choreo sorgt für Empörung (Fußball und Sport allgemein)

DomJay, Köln, Donnerstag, 27.02.2025, 11:28 (vor 344 Tagen) @ ram1966

Meine Meinung ist die, dass es bei einem Derby in Gestus und Akkustik schon deutlich rauer und härter zugehen kann und darf. Auch daraus bezieht ein Derby ja seinen Reiz. Dass es eine andere Stimmung hat als bei allen anderen Spielen. Natürlich gibt es Grenzen, aber die sind für mich da durchaus weiter gefasst als üblich. Und in der Regel wissen auch alle diese Grenzen richtig einzuordnen.

Und ja, wenn einem diese "Derbystimmung" nicht gefällt, dann sollte man in meinen Augen einfach nicht hingehen.


Da sind wir zwar nicht einer Meinung, aber danke für die sachliche Antwort (ernsthaft). So sollte man hier miteinander diskutieren, und nicht direkt dem Gegenüber Dummheit oder Empfindlichkeit unterstellen... LG


Wie der eine oder andere schon geschrieben hat, die Zeiten ändern sich und das ist auch gut so. Ich halte es für geboten sich auch bei solchen Dingen zu mäßigen. Ich gehe jetzt seit zig Jahren in die Stadien dieser Welt und habe eigentlich nie großartig Probleme gehabt, aber so langsam reicht es mir, wie miteinander umgegangen und das dann auch als "normaler Habitus" abgetan wird. Und als Lösung anzubieten, dass man ja nicht hingehen müsse, ist doch mehr als dünne.

Es wird meiner Meinung nach Zeit, dass ein solches Verhalten nicht akzeptiert wird. Auch vor dem Hintergrund der Anschläge in der letzten Zeit, in der Messer eine Hauptrolle eingenommen haben und in der offen zu Anschlägen aufgerufen wird.

Das heißt eigentlich ändern sich die Zeiten nicht. Es ist nur anders, was Menschen verbieten wollen weil sie den Zeitgeist diktieren möchten.

Wir drehen uns da im Kreis der Geschichte und fühlt sich an die 50er erinnert wo man den Dämonen Rock n Roll verbieten wollte. Oder als 1985 Twisted Sister vor dem
Senat der USA aussagen mussten.

Komischerweise aber, werden wir sehr wohl zum Anwalt der Kunst, wenn in Frankreich Mohammed Karikaturen in Magazinen abgebildet werden. Dann verbittet man sich die Stimmen, die solche Kunst verbieten wollen.


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