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Erst die Dauerparty, dann der Absturz: Erinnerungen an den Neuer-Markt-Crash (Wiwo) (Sonstiges)

Ulrich, Montag, 10.03.2025, 22:04 (vor 317 Tagen) @ donotrobme

Im Gegensatz zu der Dot-Com Blase sind die Bilanzn und Gewinne der größeen Tech-Firmen grundsolide. Die wissen doch auch nicht wirklich, wohin mit ihrem Geld und investieren in vielen, teils auch zu vielen Bereichen.
So wie Meta, die ihr Metaverse ausgerufen haben und mittlerweile passiert da nichts mehr.

Trotzdem sind die KGVs seit geraumer Zeit auch dort im historischen Vergleich ungewöhnlich hoch. Warren Buffett hat bereits vor einiger Zeit bei Berkshire Hathaway massiv umgeschichtet. Raus aus Werten wie Apple, rein in US-Staatsanleihen.


Michael Burry, der die Immobilienblase in den 00er Jahren kommen sah, weißt auf ein anderes Problem hin: Eine ETF-Blase.
Demnach machen ETFs in den USA ein Großteil des Aktienhandels aus. Diese investieren jedoch nur bestimmte Werte. Dies führt wohl zu einem unintelligenten Verhalten auf den Börsenplätzen.

Die investieren nicht in "bestimmte Werte", die bilden jeweils den zugrundeliegenden Index ab. Sei es, indem sie alle Aktien im Index entsprechend deren Gewichtung kaufen, sei es, indem sie die allermeisten Aktien in diesem Index entsprechend deren Gewichtung kaufen, sei es, indem sie mit Swaps arbeiten. Allerdings gibt es noch immer die aktiv gemanagten Fonds. Wenn ich es richtig verstanden habe, dann sind die in Europa noch immer stärker als die ETFs, und die dürften auch in den USA durchaus relevant sein. Zudem gibt es nicht nur immer mehr ETFs auf unterschiedliche Indices, es gibt zudem mittlerweile eine ganze Reihe davon, die zusätzliche Filter einsetzen. "Social Responsible", "Quality", "Momentum", hohe Dividendenausschüttung über einen langen Zeitraum, und, und, und ... Vielfach sind diese Fonds eigentlich irgendwo zwischen den klassischen ETFs und den aktiv gemanagten Fonds eingeordnet. Der Unterschied ist vor allem, dass nicht die Manager der einzelnen Fonds das Portfolio vorgeben, sondern diejenigen, die hinter dem jeweiligen Index stehen.


Ob da was dran ist, kann ich nicht beurteilen. Meine Hausbank jedenfalls redete ETFs regelmäßig madig als ich vor Ort war, aber wohl eher, weil sie daran weniger verdienen.

ETFs kauft man nicht bei der Hausbank. Die kauft man bei Consors, bei ING oder bei einem Neobroker.


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