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Erst die Dauerparty, dann der Absturz: Erinnerungen an den Neuer-Markt-Crash (Wiwo) (Sonstiges)

Ulrich, Dienstag, 11.03.2025, 08:56 (vor 317 Tagen) @ Ollis

Ob da was dran ist, kann ich nicht beurteilen. Meine Hausbank jedenfalls redete ETFs regelmäßig madig als ich vor Ort war, aber wohl eher, weil sie daran weniger verdienen.

Ich frage mich eher, wo man sonst investieren sollte als in Aktien. Sparbücher decken nichtmal die Inflation, Immobilien sind gefühlt unbezahlbar und für Edelmetalle braucht man am besten noch einen Tresor.


Für die Hausbank sind ETFs auch eher Fluch als Segen, weil sie kein konkurrenzfähiges Produkt dafür entwickeln und damit Geld verdienen können.

Geld was früher in deren Produkte gefloßen ist, verlässt die Hausbank nun in der Regel direkt nach Gehaltseingang.

Unabhängig ob es nun eine ETF-Blase gibt oder nicht, bin ich gespannt, wie wir alle auf eine längere Schwächephase der Börse reagieren werden. Viele dürften bisher nur ein aufwärts kennen.

Ich weiß nicht, ob irgendjemandem der Begriff "Nixon-Schock" noch etwas sagt? Link geht zu Wikipedia.

Weniger bekannt ist heute, dass Richard Nixon 1971 erfolgreich den damaligen Chef der FED, Arthur Burns, massiv unter Druck setzte, damit der die Leitzinsen deutlich senkte. Das hat dann einen massiven Inflationsschub geführt, die Preise stiegen innerhalb eines halben Jahres um acht Prozent. Auf das Wirtschaftswachstum hatten die niedrigen Zinsen allerdings keine positiven Auswirkungen. Die US-Wirtschaft rutschte in die Stagflation. Aus den damaligen Ereignissen zog man später den Schluss, dass der Chef der FED eine möglichst starke Position einnehmen müsse, um dem Druck aus dem Weißen Haus ggf. standhalten zu können. Der aktuelle Chef der FED, Jerome Powell, gilt als pragmatisch, aber durchaus auch standhaft. Seine Amtszeit endet im Mai 2026. Ihn vorher auszutauschen wäre für Donald Trump zwar wohl möglich, aber schwierig. Zudem müsste der Nachfolger ggf. mit dem Ruf leben, "Trumps Marionette" zu sein.


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