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Vereine und Mitglieder (BVB)

istar, Mittwoch, 04.06.2025, 16:17 (vor 226 Tagen) @ koom

Beim BVB dürften die wenigsten sein um aktives Vereinsleben zu praktizieren, da sich dieses eben sehr von dem abhebt was man beim Sportverein ums Eck hat (im Guten wie im Schlechten).
10% der Mitglieder sind Kinder, einige sind Mitglied weil sie den eV stärken möchten, andere weil sie ihr Fan sein damit untermauern, wieder andere wegen Tickets/Finals, etc.


Davon gehe ich auch aus. Wenn man nicht Mitglied ist, weil man nur so (bevorzugt) an Karten kommt, dann sind vermutlich auch viele passiv Mitglied, weil sie eine Verbundenheit "gediegener" Ausleben möchten. Quasi anstatt nen Fanschal oder Mütze zu tragen hat man immer den Mitgliedsausweis dabei und kann damit dann mal spratzen, wenn es einem wichtig ist. Und der Rest sind dann tatsächlich Vereinsmitglieder, denen es um die dortigen Abteilungen und das Vereinsleben geht. Und last but not least dann die quasi aktiven Mitglieder, die konkret aktiv wegen des Sports da sind.

Die schon hier diskutierte Wahlmöglichkeit für ALLE Vereinsmitglieder via Internet wäre halt echt zweischneidig. Der Großteil der Themen bei solchen Mitgliedsversammlungen spielt für die Masse der Mitglieder beim BVB überhaupt keine Rolle. Aber du hast dann eben 60-70% Stimmenmasse, die dann nur nach Gesicht und Tagesform geht - oder falls jemand bei einem Thema schon via Presse/Medien/Social Media Meinung gemacht hat.

Auch hier hat man dann quasi den Spiegel zur Regierungspolitik und Wahl: Eine hohe Beteiligung suggeriert nichts über die Qualität, sondern gibt nur die "Leidenschaft" dabei wieder. Das so viel sozial Benachteiligte u.a. bspw. die AFD wählen, wo die sehr explizit in ihrem Wahlprogramm just jene noch mehr benachteiligen wollen, ist dabei nur so ein Beispiel. Gewählt haben diese Leute dann entweder aus Protest ("die Etablierten sind doof") oder nur nach den Schlagzeilen, die von denen produziert werden ("Ausländer raus! Raus aus der EU! Weg mit dem Euro! Atomkraft her!" usw.).

Auf das BVB-Vereinsbeispiel bezogen stimmen dann 100.000 Leute mit ab für eine Sache, von denen vielleicht 30 Betroffen sind und sich 100 mit auskennen. Gestimmt wird aber für die Person, die ihre Meinung am schlagzeiligsten/charismatischsten präsentieren konnte.

Ja,und? Das Wahlrecht ist weder an Schulabschlüsse noch Intelligenztests gebunden. Auch nicht auf Vereinsebene.


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