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Vereine und Mitglieder (BVB)

markus, Mittwoch, 04.06.2025, 20:54 (vor 225 Tagen) @ Sascha

Ich glaube, dass das Thema einer hohen Beteiligung der Mitglieder ein absolutes Nichtthema ist. Ich weiß auch nicht, was manche glauben, was für eine glamouröse Veranstaltung das ist.

In der absoluten Mehrzahl sind die Versammlungen auch nicht viel anders als eine JHV bei einem Taubenzüchterverein. Nur deutlich länger. Ich habe mir das auch schon mehrmals geklemmt, wenn keine Vorstandswahlen anstehen und keine besonders wichtigen Satzungsänderungen anstehen, anstatt den Großteil des Sonntags dort zu verbringen.

Wer Mitglied beim BVB ausschließlich wegen des Profifußballs ist und eher an neuen Transfers und den Aussichten fürs nächste Spiel interessiert ist (überhaupt nicht abwertend gemeint) - und das dürfte bei sehr vielen der Fall sein - wird sich das vielleicht einmal angucken, aber dann auch schnell feststellen, dass die Berichte aus den Abteilungen, der Kassenbericht und die Entlastung des Vorstands jetzt nicht gerade eine Beschäftigung sind, nach der man Baldrian zum Runterkommen braucht.

Selbst mit Möglichkeit einer Onlinebeteiligung glaube ich, dass man schon hoch greift, wenn dann 4.000 bis 5.000 Mitglieder dabei sind. Natürlich sind das deutlich mehr als jetzt, aber ich glaube nicht, dass man die Quote auf mehr als drei bis vier Prozent steigert.

Es ist aber durchaus möglich, die Versammlung interessanter zu gestalten. Wir hatten mal ähnlich ermüdende Betriebversammlungen mit x Berichten und einen Geschäftsbericht des GF, der 1,5 Stunden dauerte. Das eher einfache Publikum konnte dem nicht wirklich folgen. Vielleicht war es aber sogar das Ziel, die Leute zu ermüden, damit sie hinterher keinen Bock mehr haben, noch unangenehme Themen zu diskutieren oder Fragen zu stellen.

Wir haben dann folgendes gemacht. Wir haben zum einen die Redezeit begrenzt, vor allem die des GF auf nur noch 20 Minuten (andere 10 Minuten). Dann muss der Geschäftsbericht halt wesentlich kompakter vorgetragen werden. Zusätzlich haben wir ihn ziemlich weit hinten auf die Tagesordnung gesetzt. Ganz am Anfang auf der Tagesordnung standen die interessanten Dinge und Anträge. Dann kann danach jeder selbst entscheiden, ob er sich den Rest noch geben will, oder nicht.

Geht natürlich nur, wenn man Einfluss auf die Tagesordnung hat. Aber vielleicht gibt es ja ein Team, das den bisherigen Ablauf nicht als gottgegeben betrachtet („war schon immer so“) und die ein oder andere Schraube dreht.


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