schwatzgelb.de das Fanzine rund um Borussia Dortmund
A- A+
schwatzgelb.de das Fanzine rund um Borussia Dortmund
Startseite | FAQ | schwatzgelb.de unterstützen
Login | Registrieren

Vereine und Mitglieder (BVB)

koom, Mittwoch, 04.06.2025, 16:35 (vor 226 Tagen) @ Phil

Allerdings ist das Präsidium des BVB e.V. eben auch der höchste Eigentümervertreter gegenüber er KGaA, indem man eben die Spitzenposten in der KGaA bestimmt (über den Präsidialausschuss und Beirat der Geschäftsführungs-GmbH) und auch den Spitzenposten im Aufsichtsrat hat i.d.R. bzw. sogar derzeit mit Präsident und Vize dort vertreten ist.

Insofern geht es hier ja nicht nur um das Präsidium eines Vereins, der ein wenig Tischtennis und Frauen Handball auf hohem Niveau betreibt und eine ambitionierte Fußballjugendabteilung und ansonsten noch so eine Fanabteilung hat, in der sich Fußballfans einer Kapitalgesellschaft organisieren :-)

Richtig.

Die Sache war jetzt ewig lang kein Problem gewesen, da beides recht friedlich ko-existierte. Der Präsident hat sich wenig und wenn dann sehr würdig und moderat/wenig einmischend mal auch zum Fußball geäussert, letztlich den dort zuständigen aber ihre Bereiche komplett überlassen. Ich denke, das war so ziemlich ideal, rechtlich wie auch repräsentativ.

Für mich als (Vereins-)Laie schickt sich aber mit Watzke jemand an, der auch schon in seinem jetzigen Posten sehr "übergriffig" agiert hat und sich über Kompetenzbereiche von so ziemlich jedem hinweggesetzt hat oder zumindest sehr despektierlich sich darüber ausgelassen hat. Sei es jetzt in seiner Rolle beim BVB oder in seiner Rolle beim DFB.

Ohne jetzt Zahlen/Umfragen dazu zu kennen, halte ich es für gut möglich, dass die Masse an Vereinsmitgliedern gerne Watzke ein Denkmal bauen würde und ihn auf den (aus ihrer Sicht) Frühstücksdirektorposten "Präsident" loben möchte.

Aber du erklärst ja schon: Der e.V.-Präsident kann sich bei der KGaA einmischen. Vielleicht über Umwege, aber indem man den Aufsichtsrat mit reinen Ja-Sagern besetzten lässt, kann man da sehr viel Macht nehmen. Schwierig.

Persönlich halte ich die Präsidentenrolle so, wie sie Lunnow oder Rauball interpretiert haben, für angenehmer. Man hört wenig davon, und wenn, dann in einer staatsmännisch-diplomatischen Rolle, wo man sich zumindest öffentlich nicht einmischt.


Antworten auf diesen Eintrag:



gesamter Thread:


1523835 Einträge in 16377 Threads, 14353 registrierte Benutzer Forumszeit: 16.01.2026, 08:17
RSS Einträge  RSS Threads | Kontakt | Impressum | Nutzungsbedingungen | Datenschutzerklärung | Forumsregeln