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Komische Berichterstattung (Sonstiges)

Blarry, Essen, Freitag, 09.01.2026, 09:57 (vor 16 Stunden, 20 Minuten) @ Bender B. Rodriguez
bearbeitet von Blarry, Freitag, 09.01.2026, 10:00

Hätte es besser gefunden, wenn man schlicht die Kerngebiete des Unwetters medial alarmiert hätte.

Newsflash: was Kerngebiet eines Unwetters ist, weiß man erst, wenn man drinsteckt. Wettervorhersagen sind grundsätzlich eine stochastische Angelegenheit, wo früheres Wettergeschehen bei ähnlichen Bedingungen die wichtigste Rolle spielt. Auch ändern Großwettersysteme ständig ihre Richtung, was zwar in den Wettermodellen mit einkalkuliert ist, aber durch die geringe Wahrscheinlichkeit einer konkreten Veränderung fürs Gesamtlagebild keine Rolle spielt. Wenn die Modelle mit hinreichender Übereinstimmung vorhersagen, in 36-48 Stunden ist in Hamburg mit 10 Zentimetern Neuschnee und Blitzeis zu rechnen, arbeiten die Behörden eben damit. Wenn die Wetterlage aber 12 Stunden davor beschließt, "fuck Florida in particular", ist das gut für Hamburg, die Behörden, die Rettungsdienste und generell jeden, der nicht gerne morgens um 7 ausm Straßengraben gezogen werden möchte.

So schafft man doch wieder nur den Eindruck der übertriebenen Hysterie, wenn man in den Medienschlagzeilen einen landesweiten Notfall suggeriert, den die Wetterkarte nicht hergibt.

Das tat sie zum Zeitpunkt der Maßnahmen aber. Das wäre sonst, als heizte man mit 180 auf einen geparkten LKW ohne zu bremsen, weil die Verkehrslage es bis zum Einschlag nicht hergibt.


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