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Politischer Fehlschluss (Politik)

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 06.09.2026, 22:10 (vor 3 Stunden, 54 Minuten) @ Pfostentreffer

Als studierter und linksgerichteter kann ich dir fast uneingeschränkt zustimmen.

Die Einschränkung ist: Auf der rechten Seite des (demokratischen) politischen Spektrums nehme ich das noch stärker wahr. Da glauben viele, die Migranten (und teils auch andere Minderheiten) wählen alle links. Was nicht der Fall ist.

Und was auch klar zeigt, dass es nicht rein um rationale Argumentation oder den vermeintlichen persönlichen Vorteil geht, sondern Emotionalisierung und Narrative extrem wichtig sind.

"Blacks for Trump" oder "Migranten in der Afd" mögen wir lustig finden, sie wirken aber und normalisieren die Nazi Gruppierungen.

"Links" und "Rechts" sind heutzutage ohnehin bis zur Unkenntlichkeit entstellte Begriffe, die mit dem Ursprünglichen nichts mehr zu tun haben. Dazu empfehle ich immer die Podcasts von Markus M. Schmitt.
Ich halte die Unterscheidung in soziale Milieus für Wählerverhalten tatsächlich zielführender. Zum einen ökonomisch, aber auch kulturell. Ich kenne ohne Ende Menschen aus einem "vormals migrantischen" Umfeld, also beispielsweise Türken oder Griechen, die sich von den "neuen" Migranten bedrängt fühlen und die sich massiv gegen das "woke" der etablierten Parteien stellen.


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