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Landtagswahl in Sachsen-Anhalt (Politik)

micha87, bei Berlin, Montag, 07.09.2026, 01:37 (vor 1 Stunden, 11 Minuten) @ Foreveralone

In der Immobilienwirtschaft sind nicht per se die kommunalen Wohnungsbaugenossenschaften die größten Projektentwickler. Wenn du nur kostendeckend Wohnraum zur Verfügung stellst, kannst du nicht bauen. Es fehlt dir schlichtweg an Eigenkapital um das dann umzusetzen. In Wien kann "Wiener Wohnen" nicht in dem Ausmaße bauen, weil sie über Jahrzehnte ein solches Management betrieben haben und nun die Instandhaltungskosten ausufern. Da jenes Unternehmen der Stadt Wien gehört kann es nicht so abgewickelt werden wie es eigentlich müsste.

In Berlin hast du sechs große Wohnungsunternehmen und auch da geht's mehr um weiteres verdichten in bereits dicht besiedelten Bezirken. Du vergrößerst also die Probleme in den Kiezen, z.T. werden dort Spielplätze abgerissen um dann neue Wohnblocks in einer Blocksiedlung mit reinzubauen. Bei Bekannten in Pankow wird das so umgesetzt und da fässt man sich nur an den Kopf.

Es ist etwas naiv zu glauben, ohne private und institutionelle Investoren wird sich bei dem Problem etwas bewegen. Genau diese Käufergruppen musst du motivieren etwas zu projektieren in den Städten und dazu muss die Stadt die Rahmenbedingungen drumherum schaffen. Das heißt schnellere B-Planverfahren, Straßen, Schulen und auch Kitas werden dann mitunter benötigt. An den Staat als Investor am Wohnungsmarkt und mehr sozialer Wohnraum als Lösung, glaube ich da.offen gesagt nicht.

Immerhin den Vorteil hast du in kleineren Städten im Osten, es gibt meistens noch bezahlbaren Wohnraum in zentralen Lagen.


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