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[Politik] US Wahlkampf (Sonstiges)

Ulrich, Montag, 24.08.2020, 21:56 (vor 1961 Tagen) @ Taifun

Nein, er wird nicht wiedergewählt.

Zumindest sieht es danach aus.


Kellyanne Conway ist heute als Trumps Beraterin von Trump zurückgetreten. Sicherlich um ihre Ehe zu retten, weil ihr Mann Teil des Lincoln Projects war. Er ist fast zeitgleich dort ausgetreten. Aber das Projekt lebt auch ohne ihn weiter. Trump hat ohne Conway aber eine echte Lücke.

Das tut Trump mit Sicherheit extrem weh. Und das auch wegen des Zeitpunkts. Jetzt geht es in die heiße Phase des Wahlkampfs. Da nützt es nichts, wenn sie noch die paar Tage bis zum Ende des Nominierungsparteitags im Amt bleibt. Danach wird sie fehlen. Insbesondere beim Werben um Wählerinnen.


Das Lincoln Project ist hier in Deutschland kaum bekannt, ist aber der größte Gegner für Trump. Dort sind viele Republikaner vereint in dem Willen Trumps Wiederwahl zu verhindern. Die bringen zeitgleich zu allen größeren Trump-Tweets Antworten. Teils mit wirklich tollen Videos und Statements. Ich bin mir sicher, dass die mehr gegen Trump ausrichten als die Demokraten.

Motto "Demokraten sind Pussies. Wir spielen das Spiel hart und packen Trump bei den Eiern!". Und das tun sie auch. Bisher haben sie vor allem Trump provoziert. Ihre Fernsehspots liefen zunächst nur dort, wo Trump sich jeweils aufhielt. Washington, Mar-a-Lago, etc. Das hat auch gut funktioniert, Trump hat wohl z.B. bei der Rally in Oklahoma mehr als eine Viertelstunde für die Erklärung aufgewendet, wieso er in West Point so staksig eine Rampe herunter gegangen ist. Das treibt natürlich erst recht die Spekulationen über einen leichten Schlaganfall, etc. Mittlerweile jetzt zielen sie auch auf die Swing States ab, sie haben wohl reichlich Spenden erhalten.


Gegen Biden & Co kann er recht lässig das "die linken wollen euer Geld und den Sozialismus etc."-Lied singen. Der Ansatz funktioniert beim Lincoln Project nicht. Das sind gestandene Republikaner, die letztlich einen Demokraten unterstützen. Ich denke das Tempo von denen wird sich noch steigern.

Ehemalige Berater ehemaliger Präsidenten, ehemaliger Senatoren wie z.B. mindestens ein früherer Mitarbeiter von John McCain, etc. Die haben durchaus Gewicht. Und Schlagkraft. Und Trump tut jeder Republikaner weh, der ihn nicht wählt - oder sogar Biden wählt.


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