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Missbrauchs-Tatkomplexe vor allem in NRW (Sonstiges)

babbatundee, Lüdenscheid und Umland, Freitag, 01.07.2022, 20:23 (vor 1296 Tagen) @ Nietzsche

1. wie kommt es dazu und wir 'merken' es nicht?


Wir sind auf dieses Thema nicht sensibilisiert. Jeder von uns kennt Täter und jeder Opfer.
Pro Schulklasse sind 2-3 Kinder betroffen.


Woher hast Du diese Zahlen? Ich halte das für viel zu hoch.
Versteh mich nicht falsch, ich glaube, dass sehr viele Kinder sehr schlecht behandelt werden. Und ich denke, dass das mehr als 2-3 Kinder pro Klasse betrifft. Aber ich glaube nicht, dass es so viele Pädophile gibt.

Die Zahlen werden in jeder Schulung zu Schutzkonzepten etc. im Märkischen Kreis genannt, sind aber auch allgemein verfügbar (z. B. hier: deutsches-schulportal.de/unterricht/ein-bis-zwei-kinder-pro-klasse-sind-missbrauchsopfer/). Ja, hie ist abweichen von 1-2 Kinder die Rede ;-)

Ich rede nicht von schlechter Behandlung oder Grenzverletzungen. Ich rede von Missbrauch und sexueller Gewalt.

2. wie können wir unsere Kinder besser schützen?


Indem wir uns mit Schutzkonzepten befassen und diese Regeln selbst befolgen. Das fängt an, dass „Tante Inge“ kein Küsschen haben muss, wenn sie es will. Es geht weiter damit, dass Kinder sich über alles beschweren dürfen. Und wir müssen die Privatsphäre berücksichtigen.
Um nur einige Beispiele zu nennen.


Das ist eine Aufgabe für Generationen und sollte nicht nur auf sexuellen Missbrauch abzielen.
Das Problem ist, dass die schlecht behandelten Kinder sehr oft zu schlechten Eltern werden. Diesen Kreis zu durchbrechen, ist sehr schwer.

Nochmal: Schlechte Behandlung ist kein Missbrauch…

3. wann fangen wir endlich mal an uns um die Opfer zu kümmern und nicht um die Täter. Die Strafen sind hier meiner Meinung nach viel zu gering, siehe dann wieder Usa!


Das ist meiner Erachtens ein Problem bei der Prävention. Die Strafmaße sind gestiegen. Der Missbrauch - vor allem Online - hat trotzdem zugenommen.


Was genau ist denn Online-Missbrauch? Aber was immer es ist, dass es zugenommen hat, ist wenig verwunderlich. Vor einigen Jahren gab es kein "online".
Die wirklich schlimmen Dinge passieren offline. Wenn physicher Zugang zu Kindern besteht.

Wir müssen Kinderschutzzentren und Beratungsstellen nachhaltig finanzieren als Anlaufstellen für Betroffene. Für Alkoholkranke gibt es Anlaufstellen und Hilfsangebote. An wen wendet sich jemand, der an sich pädophile Neigungen entdeckt?


Diese Neigungen zu haben ist sicher auch für den Betroffenen nicht schön. Aber das ist in überhaupt keiner Weise eine Entschuldigung, sich an Kindern zu vergehen! Auch nicht ein wenig, auch nicht nur hier und da und "ganz harmlos".


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