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Diese Anti-Stimmung geht mir auf den P*ss (BVB)

Phil, Freitag, 31.01.2025, 10:17 (vor 350 Tagen) @ TiRo

Es wirkt einfach auch dann schon sehr toxisch. Denn schlussendlich hat man ja das Gefühl, Borussia Dortmund habe gerade Michael Frontzeck oder Tayfun Korkut unter Vertrag genommen.

Niko Kovac ist sicherlich kein "Wundertrainer". Aber welcher Trainer seit 2015 war das dann? Manche sagen Thomas Tuchel... Aber dazu will ich nicht mehr viel sagen.

In meinen Augen war Lucien Favre ein ausgezeichneter Trainer. Aber auch der wurde im Umfeld dann ja sehr schnell sehr kritisch begleitet. Und auch schon bei seiner Verpflichtung von manchen.

Kovac ist ein erfahrener Trainer. Und klar, er war verfügbar.

Er hat in seiner Vita bereits größere Klubs trainiert und auch im Ausland Erfahrungen gesammelt. In Frankfurt rettete er eine abstürzende Mannschaft vor dem Abstieg und eröffnete dann mit dem von ihm verantworteten Pokalsieg im Grunde den Aufstieg der Eintracht dorthin, wo man sich heute befindet. In der Folge war sogar der FC Bayern München der Meinung, dass man ihn zu seinem Trainer machen will. Und er gewann dann dort das Double. In Monaco erreichte er den 3ten Platz und das Pokalfinale (was für den AS Monaco nun auch nicht beides alltäglich ist). In Wolfsburg funktionierte es dann nicht wirklich...

Und er betreute die kroatische Nationalmannschaft, mit bedingten Erfolgen (zumindest gelang ihm ie Quali zur WM, weshalb er da ja überhaupt Trainer wurde)

Sicherlich, seine Amtszeiten waren nie von langen Zeiträumen gekennzeichnet. Wobei halt auch da die Dinge immer eher im Detail liegen. In Frankfurt zum Beispiel hätte man ihn sehr gerne behalten. Das Bayern München jener Jahre war und ist ein schwieriges Pflaster, auf welchem stand heute kaum ein Trainer mal 2 Jahre aufs Tacho bekommt.

Als Typ ist er eigentlich recht "kernig" und sicherlich kein verkopfter Analytiker, der eher weniger Wert auf "Mentalität" oder "Teambuiliding" legt.

Also erfüllt er doch - für diese sehr schwierige Lage bei uns - diverse Faktoren. Wir haben endlich mal einen erfahrenen und anderswo erprobten Trainer gewählt. Er hatte bereits große Erfolge und er hat sich in verschiendene Umfeldern und bei verschiedenen Herausforderungen bewährt (also Meisterschaft als Ziel bis hin zu "rette uns irgendwie vor dem Abstieg" oder "schaff noch die WM Quali").

All das passierte in den letzten 10 Jahren.

Und wir sagen hier und anderswo derart harsch und klar, dass das eine völlig verrückte Entscheidung sei und man nun endgültig den Weg des FC Schalke eingeschlagen hat (was ja ohnehin in so vielerlei Hinsicht Unfug ist)?

Auch, dass man nun 1,5 Jahre mit ihm zunächst einmal vereinbart hat, empfinde ich als völlig korrekt. Es ist realitisch und vernünfitg. Und wichtig war vor allem, dass man nun nicht nur eine Lösung bis zum Sommer suchte. Sondern mittelfristiger. Ob es dann funktioniert? Weiß natürlich niemand. Und wäre bei jedem Trainer so. Zeigt sich, dass es geht, wird man problemlos den Vertrag verlängern können.

MFG
Phil


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