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Neu auf schwatzgelb.de: BVB-Profi erneut in der Kritik: Nmecha - Eine Never-Ending-Story (BVB)

istar, Samstag, 28.06.2025, 23:57 (vor 199 Tagen) @ Nietzsche

Ich möchte nur auf ein paar sachliche Details hinweisen. Wenn man für oder gegen etwas argumentiert, sollte man das mit Argumenten tun, die sachlich korrekt sind. Die folgenden Argumente sind nicht korrekt.

Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.


Aller staatlichen(!) Gewalt.

Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt […].


Frauen als den Männern unterlegen anzusehen, verletzt nicht die Rechte von Frauen. Welche Rechte sollten das auch sein? Andersherum übrigens auch nicht. Auch Menschen mit rechter politischer Gesinnung als minderbemittelt anzusehen, ist völlig in Ordnung und verletzt nicht deren Rechte.
Es gibt kein Recht darauf, von allen gemocht zu werden.

Männer und Frauen sind gleichberechtigt. […]


Ja, das ist so. Sie haben gleiche Rechte, ganz egal, wer welches Buch liest. Denn die Rechte macht der Staat. Daran ändert auch die Lektüre eines Buches nichts.

Wenn Frauen Männern untergeordnet sind, ist das ohne Diskussion gegen die Verfassung unserer Gesellschaft.


Ich darf Frauen oder Männer generell doof oder gut finden. Ich muss nicht alle Geschlechter gleich gut finden, ich muss nicht alle politischen Überzeugungen, alle Relgionen usw. gleich gut finden.
Der Staat hingegen kann nicht einfach Gesetze machen, dass z.B. Juden kein Vermögen haben dürfen.

Da dieses Grundrecht allerdings von den anderen zitierten Grundrechten, allen voran Artikel 1, Absatz 1, eingeschränkt wird, kann nur kurz zusammengefasst werden: Dieses Argument ist schlichtweg falsch. Sobald Religionsfreiheit Grundrechte anderer Menschen einschränkt – was bei Queer- und Frauenfeindlichkeit fraglos der Fall ist –, kommt sie nicht mehr zur Geltung.


Das stimmt nicht. Jeder kann in seiner Religion glauben, was er möchte. Man darf auch glauben, dass Nazis nicht alle Tassen im Schrank haben oder dass die Erde eine Scheibe ist.
Und gerade Religionen lassen kaum ein Fettnäpfchen aus.

Etwas mehr Sachlichkeit und weniger moralische Empörung und Selbstgerechtigkeit hätten dem Text gut getan.

Danke, seh ich genauso.


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