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Im Vergleich dazu: 81,8 Mio. EUR für 34 Spiele Bundesliga (BVB)

koom, Donnerstag, 03.07.2025, 12:09 (vor 194 Tagen) @ pactum Trotmundense

Oder bei anderer Berechnung 89,7 Mio. EUR. Zeigt schon deutlich was da jetzt für eine Finanzspritze nach Dortmund und München gesetzt wurde. Wird nicht einfacher für Stuttgart, Mainz, Freiburg, Frankfurt und Co. mal nach oben zu kommen.

Macht es denen auch schwerer "glamouröser" zu werden. In die Phalanx der Topklubs kannst du eigentlich nur durch externes Geld kommen, also einen Investor. Das muss jetzt kein Gegen-50+1 sein, aber eine potente Geldspritze wie bspw. Porsche und Stuttgart - und dazu vermutlich 5-10 Jahre gute Arbeit auf einem stabil guten Niveau und nur dann hast du ansatzweise ne Chance.

Man sieht es jetzt bspw. bei Bayer und Stuttgart. Stuttgart hatte vorige Saison einen brachialen Aderlaß, der sie tabellarisch zurückgeworfen hat. Aber man macht weiter, es schaut weiterhin nach was aus und findet neue Talente. Sie müssten halt hier und da ihre Topspieler vermutlich ein Jahr länger halten - oder darauf hoffen, das neue Spieler gefunden werden und schnell funktionieren.

Bayer hat diese Saison den großen Aderlaß. Dabei geht auch noch der Trainer. Da hat man fachlich eine solide Wahl gefunden, ob man das jetzt im Kader auch so hinkriegt, bleibt offen. Aber man kündigt schon an, dass man wahrscheinlich das Niveau (1. bzw. 2. Platz) nicht halten können wird und das "eingeplant" ist. Vernünftig.

Beide Klubs können dank ihrer Investoren sowas auch eher in Kauf nehmen.

Frankfurt agiert mit hohem Risiko - bislang funktioniert es, weil sie ihre Hausaufgaben dazu wohl sehr richtig machen. Stabile Kernmannschaft, vorne kauft und verkauft man mit einer guten Rate. Bislang geht das gut und bringt eine tabellarische Steigerung jedes Jahr. Trotzdem hohes Risiko.

Mainz und Freiburg werden ziemlich sicher für sich beschlossen haben, dass sie einfach als "Mittelstands"-Klub eingeplant sind. Stabiler Klassenerhalt. Wenn es mal aussergewöhnlich läuft wie eine internationale Teilnahme, macht man als Reaktion darauf nichts dummes (teuer einkaufen), sondern einfach weiter und nimmt diese Extraspiele einfach mit - ergebnisoffen, aber wohl auch ohne Druck.
Man sah ja auch schon bei Union, das ein anderes Verhalten riskant ist: CL-Teilnahme, Kaderumbau, große Namen - und beinahe abgestiegen. Das fällt Freiburg und Mainz eher nicht ein.


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