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Woher soll das Vertrauen kommen? (BVB)

Zaungast, Dienstag, 22.07.2025, 09:30 (vor 174 Tagen) @ Sascha

Man darf halt mit dem zweitteuersten Kader der Liga überhaupt nicht in Gefahr geraten, aus den Top 4 zu fallen.

Man sollte jetzt aber auch nicht so tun als hätte man Sebastian Kehl 2022 ein bestelltes Feld hinterlassen, welches er seitdem in Ruhe um zwei, drei Highlights ergänzen konnte.

Der Kader von 2022 bestand aus:

Weltklasse, die nicht zu halten war (2):
Haaland, Bellingham

Führungsspieler, die (in den Jahren) ersetzt werden mussten (3):
Hummels, Reus, Schmelzer

Stammspieler, die man (unfreiwillig bzw. altersbedingt) weiterziehen ließ (4):
Akanji, Guerreiro, Witsel, Delaney

Kern, den man die letzten Jahre behielt (6):
Kobel, Can, Reyna, Gittens, Brandt, Malen

Ergänzungsspieler, Nachwuchsspieler (17):
Bürki, Hitz, Zagadou, Pongracic, Coulibaly, Papadopoulus, Schulz, Rothe, Meunier, Wolf, Morey, Passlack, Dahoud, Reinier, Hazard, Knauff, Moukoko


Das ist eine sehr subjektive Einteilung! Ich möchte auch gar nicht diskutieren ob der eine oder andere Spieler nicht in eine andere Kategorie gehört. Mir geht es darum zu zeigen, dass Kehl die letzten Jahre vor der Mammutaufgabe stand den Kader einmal komplett auf links zu drehen.

- Dabei mussten zahlreiche Altlasten abgegeben werden.
- Komplett neue Führungshierarchien installiert werden
- Das Gehaltsgefüge zurechtgerückt werden (laufender Prozess: Can, Brandt, sowie Neuzugänge Süle und Haller)
- Das Schicksal um den ersten Königstransfer von Kehl verdaut werden.

Der ganze Umbau ist mit begrenzten finanziellen Mitteln erfolgt: Positive Transferbilanz per heute von +20 Mio. Euro.

Kurzum, wir wurden vor Kehl zwar dauerhaft zweiter, aber der Kader wurde damals bereits immens von Weltklassespielern wie Haaland und Bellingham überstrahlt. Die Qualität dahinter fiel bereits deutlich ab.
Der Umbau ist heute noch nicht abgeschlossen. Je nachdem ob man mit Brandt und Can im nächsten Jahr (zu reduzierten Bezügen) verlängert oder nicht, würde Kobel zum dienstältesten Profi. Kobel, dessen legitimer Nachfogler bereits verpflichtet wurde. Mit anderen Worten, möglicherweise nur vier Jahre nach Zorc kein einziger Profi seiner Zeit im Team.


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