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Polizei kontert Kritik der Bayern-Fans - BVB stellt Strafantrag (BVB)

CF, Mittwoch, 04.03.2026, 13:03 (vor 1 Stunden, 24 Minuten) @ Pfostentreffer
bearbeitet von CF, Mittwoch, 04.03.2026, 13:20

Von daher darf man die Frage stellen, ob Knochenbrüche verhältnismäßige Maßnahmen sind, wenn jemand versucht, sich ohne Eintrittskarte Zutritt zu einer Veranstaltung zu verschaffen.


Die Frage darf man stellen, aber man darf sie durchaus auch mit ja beantworten.


Die Inkaufnahme einer schweren Verletzung wegen eines versuchten Hausfriedensbruchs? Das halte ich für eine abenteuerliche Einschätzung.


Ganz und gar nicht. In den USA darf man den erschießen.

Glücklichweweise sind wir aber nicht in den USA.
Wie man beim Thema Gewalt ausgerechnet das amerikanische Modell anstreben und die USA zum Vorbild nehmen kann ist nur schwer ohne Sätze zu bewerten, die keine Beleidigungen oder persönliche Abwertungen implizieren.

Ich strebe mit keiner Silbe das amerikanische Modell an and nehme das auch nicht als Vorbild! Ich will damit lediglich die ursprüngliche historisch bedingte Denkweise dieses Modells anführen, nämlich dass das eigene Heim als heilig betrachtet wurde und dass sogar der Gebrauch von Schusswaffen als legitim betrachtet wurde als Antwort auf widerrechtliches oder gewaltsames Eindringen. Selbstverständlich haben wir hier zurecht andre Gesetze (ich weiß aber nicht, wie das vor 100 oder 200 Jahren war).

So weit würde ich nicht gehen, doch ein paar Knochenbrüche sind doch pillepalle.


ich glaube, du solltest das Wort "Verhältnismässigkeit" noch einmal nachschlagen.

Ansonsten, wenn es so pillepalle ist: Brech dir doch mal schnell den Kiefer, das Schienbein, Genick und Rückgrat. Das sind "ein paar Knochenbrüche". Und lass uns nachher an Deiner Erkenntnis teilhaben, wie Pillepalle das für dich war. Bin gespannt auf deinen Bericht.

Ist wirklich krass wir sehr autokratische Gewaltfantasien und Moralisierungen längst normaler Teil des Diskurses und Meinungsspektrums geworden sind.

Leider nicht nur in den USA, sondern auch bei uns.

Da bin ich wieder beim Szenario des gewaltsamen Eindringens in mein Haus (das war zumindest meine Assoziation bei dem Satz "Die Inkaufnahme einer schweren Verletzung wegen eines versuchten Hausfriedensbruchs". Wenn jemand so etwas tun sollte, dann frage ich nicht lange, weshalb er das gerade tut. Sollte ich die Gelegenheit haben, dann werde ich ihn selbstverständlich so gut und effektiv wie möglich außer Gefecht setzen wollen. Und das kann dann auch Knochenbrüche nach sich ziehen.
Das hat aber mit dem vorliegenden Fall nichts zu tun, denn da geht es um die eigene Privatsphäre, die verletzt wird. Das ist demnach nicht vergleichbar mit der Situation im Stadion. Was erwarten denn die Leute, wenn sie sich gewaltsam Zugang verschaffen?

By the way:
ich wünsche dir nicht, dass du plötzlich nachts komische Geräusche wahrnehmen musst in deiner Wohnung/deinem Haus und feststellst, dass sich da jemand Unbefugtes aufhält. Und wenn doch, dann lass uns nachher an Deiner Erkenntnis teilhaben, wie pillepalle das für dich war. Ich habs erlebt und wurde angetriggert in diesem Diskussionsstrang. My fault, hat mit der Stadionsituation nicht so viel gemeinsam. Führt neben anderen Dingen allerdings dazu, dass ich im Zusammenhang mit bestimmten Themen meine eigenen - nicht immer ganz dem Mainstream entsprechenden - Ansichten habe. Ist mir durchaus bewusst.


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