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Wann zieht der BVB endlich nach ? (Fußball und Sport allgemein)

Unterhändler, Mittwoch, 24.06.2026, 22:33 (vor 15 Stunden, 21 Minuten) @ Unterhändler

Was hätte dieses Projekt für unsere Innenstadt bedeuten können, ich bin bis heute fassungslos, wenn man sich den Bahnhof und das investierte Geld in die jetzige Situation anguckt.


An sich sollte das Ding ja zur WM 2006 stehen, hierzu sagt die Google-KI:

Dortmund war stolzer Austragungsort mehrerer WM-Spiele (darunter das legendäre Halbfinale Deutschland gegen Italien). Der neue, hochmoderne Bahnhof sollte als internationales „Tor zur Stadt“ genau zu diesem Großereignis glänzen.Dass daraus nichts wurde, lag an einer dramatischen Fehlkalkulation des Zeitplans:Die Illusion (2000–2002): In der frühen Planungsphase um das Jahr 2001 herum glaubten die Stadt und die Deutsche Bahn tatsächlich, das Megaprojekt innerhalb von vier bis fünf Jahren komplett durchziehen zu können. Der Bahnhof sollte rechtzeitig im Frühjahr 2006 feierlich eröffnet werden.Die Realität der Verzögerungen: Durch die langwierigen politischen Streits im Stadtrat (unter anderem durch die Bedenken der CDU bezüglich der Einzelhandelsflächen), zähe Vertragsverhandlungen mit Sonae Sierra und komplizierte Planungsverfahren verstrich wertvolle Zeit. Schon 2003/2004 wurde den Verantwortlichen klar, dass der Neubau unmöglich rechtzeitig fertiggestellt werden kann.Das WM-Szenario 2006: Anstatt eines fertigen Bahnhofs drohte Dortmund nun das genaue Gegenteil: Eine gigantische, halbfertige Großbaustelle mitten in der City, während Hunderttausende internationale Fußballfans anreisten. Um dieses logistische und optische Desaster zu verhindern, einigte man sich auf einen Baustopp für die WM-Monate.Die Notlösung: Der eigentliche „3do“-Bau wurde auf die Zeit nach der WM verschoben. Für das Turnier selbst putzte die Deutsche Bahn den alten Bahnhof lediglich mit einer provisorischen „Schmink-Aktion“ heraus (bessere Beleuchtung, Reinigung, temporäre Wegeleitung), um den Ansturm der Fans halbwegs zu bewältigen.Als das Projekt ein knappes Jahr nach der Weltmeisterschaft im Februar 2007 endgültig beerdigt wurde, war das wichtigste politische Zugpferd – der Zeitdruck und das Prestige der WM 2006 – ohnehin längst vorbei.

Ein Trauerspiel, was mir bis heute nachhängt, vor allem in Bezug auf die Stadtentwicklung.


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