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EZB-"Management" laut BVerfG teilweise verfassungswidrig (Sonstiges)

Voomy, Berlin, Mittwoch, 06.05.2020, 10:33 (vor 2066 Tagen) @ hardbreak

Viel sinnvoller wäre es sich irgendwann auf eine Weltwährung hin zu bewegen.

Was zum Glück niemals passieren wird und auch aus jedem Gesichtspunkt der Geld- und Wirtschaftspolitik eine völlig absurde Vorstellung ist.

Der Euro hat bewiesen, dass gemeinsame Währungssysteme für unterschiedlich strukturierte Volkswirtschaften ohne eine gemeinsame Fiskalpolitik keinen Sinn machen. Da es weder in Deutschland noch in den meisten anderen Teilen der EU ernsthaften politischen oder gesellschaftlichen Willen für eine Fiskaluninon gibt, muss halt auch überdacht werden, inwiefern der Euro funktioniert. Derzeit sind die Nutznießer vor allem die starken Nordstaaten inklusive Deutschland. Wenn das für die Südstaaten aus nachvollziehbaren Gründen nicht funktioniert, muss die Handlungsweise des Euro oder die Währung selbst überdacht werden. Es ist keine Lösung, dass die gemeinsamen Organe wie die EZB versuchen die strukturellen Defizite des Euro auszugleichen, indem sie die Spielregeln ignorieren, die die Mitgliedsländer ihnen gegeben haben.

Die EZB hat in den vergangenen zehn Jahren in vielen Punkten signifikant versagt. Jetzt versucht man das dadurch zu kaschieren, dass man so tut, als wäre das Mandat dafür ausreichend, die Staatshaushalte der Problemländer künstlich und indirekt am Leben zu erhalten.


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