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Elend, Siff, Gestank und Dreck: Das Stadtbild der Städte (Sonstiges)

FliZZa, Sersheim, Mittwoch, 12.07.2023, 10:55 (vor 921 Tagen) @ Blarry

Das ist ja kein spezielles Dortmunder Problem.

Generell sollten die Stadtplaner halt auch mal umdenken. Eine Innenstadt muss grün, schattig, autofrei und spannend sein.

[...]

Und wenn wir es nicht schaffen die Innenstädte derart umzugestalten, dann geht das halt so weiter.

Im Endeffekt ist die Forderung also: "die Stadtplaner von 1945 bis 1985 hätten mal umdenken und unsere Bedürfnisse in 2023 berücksichtigen sollen". Das funktioniert so natürlich nicht.

Nuja, da gehe ich nur bedingt mit. Einerseits richtig: Die heutigen Städte mussten halt mit wenig Geld und schnell aus Ruinen aufgebaut werden (Paradebeispiel: Pforzheim. Örks. Was ein Dreckloch. Aber klar, ab 1945 wurde halt anders gedacht wie heute).

Aber: Auch mit Umgestaltung des Bestandes kann man heute viel erreichen:

- Reißt die Betonhöllen auf und pflanzt Grün. Warum? Weil der FliZZa ein "Öko-Faschist" ist? Nö. Einfach weil der deutsche Sommer nicht mehr dafür gemacht sein wird, dass man sich tagsüber in den Beton-Fußgängerzonen aufhalten kann. Bei 35° im prallen Sonnenschein und aufgeheizten Straßen geht niemand einkaufen.
- Man kann z.B Parkflächen außerhalb der Städte planen und Shuttle-Busse fahren lassen (Falls z.B. keine U-Bahn in die Stadt fährt)
- Man kann als Stadt durchaus dafür Sorgen, dass nicht nur 1€-Läden oder Vape-Shops im Zentrum eröffnen

Es gibt, mit 10 Minuten Nachdenken, so vieles was man tun könnte um auch die Ekel-Citys der 50er/60er-Jahre zu verbessern.


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