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Bibel als Fundament (BVB)

Nietzsche, Mittwoch, 02.07.2025, 21:50 (vor 195 Tagen) @ Justus_Jonas_09

Mir kommt es so vor als ob du hier nicht wirklich differenzierst und gläubigen Menschen
nicht zutraust rational zu handeln. Das ist eine ziemlich einseitige Betrachtungsweise.

Diese Verallgemeinerung habe ich nicht gemacht. Es geht darum, was im Konfliktfall passiert. Was, wenn Gesetz und Glaube sich widersprechen?

Wenn jmd. an eine Religion glaubt, heißt das nicht zwangsläufig, dass er einen Rechtsstaat ablehnt, sondern von seinem Recht der Religionsfreiheit Gebrauch macht.

Wie gesagt, das habe ich nicht behauptet. Das Problem tritt aber auf, wenn sich Gesetze und der Glauben widersprechen, bzw. nicht in Einklang zu bringen sind. Der Gläubige wird ja seinen Glauben auch nicht vernünftig untersuchen und ggf. davon ablassen. Es ist völlig egal, wie widersinnig die Regeln der Religion sind, der ernsthafte Gläubige wird sie höher achten, als das Gesetzt und als jede Vernunft. Das ist es, was ernsthafter Glaube bedeutet.

Wäre es anders, würde der Gläubige mir ja auf die Frage antworten, unter welchen Umständen er seinen Glauben aufgebe, wenn es die Vernunft gebietet. Das ist aber jetzt. Denn es gibt überhaupt keinen Grund, einen Gott anzunehmen, der uns etwas angeht. Nichts, aber auch wirklich gar nichts spricht dafür.

Über Nietzsche können wir gern anderswo sprechen, das ist ja grad nicht das Thema.


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