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Bibel als Fundament (BVB)

istar, Freitag, 04.07.2025, 09:27 (vor 194 Tagen) @ Nietzsche

Du solltest das für die Feinheiten mal mit einem Theologen diskutieren. Sklaverei z.B. war in der Antike Realität, mal war man von Geburt an Sklave, mal wurde man versklavt, weil man Schulden nicht bezahlt hatte. Die Bibel sagt nun sinngemäß,man soll mit denen nicht so arg krass umgehen. Eigentlich ein feiner Zug unter Berücksichtigung des historischen Kontexts.
An "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst" könnte man seinen moralischen Kompass auch heute noch problemlos ausrichten,wenn man sich dazu entscheidet, auch Arschgeigen gegenüber erstmal grundsätzlich positiv eingestellt sein zu wollen.


Die Antwort ist ein schönes Beispiel für das, was ich meine.
Offensichtlich lehnst Du Sklaverei ab. Und Du findest, dass man nett zu anderen Leuten sein soll. Du rechnest es der Bibel an, dass dort steht, dass man auch zu Sklaven nett sein soll.
Die Forderung "Liebe deinen Nächsten" bewertest Du auch mit Deinem moralischen Kompass. Du kommst zu dem Ergebnis, dass das eine gute Idee ist und man das als Regel durchaus so zusammenfassen kann.

In beiden Fällen entnimmst Du Deine Wertungen nicht der Bibel. Denn Sklaverei lehnst Du ja ab. Nur dass man selbst zu Sklaven nett sein soll, das nimmst Du an. Deine Werte stammen also nicht aus der Bibel. Du bist also nicht gläubig in dem Sinne, dass die Religion das Fundament Deiner Wertungen ist.
Dann stellst sich natürlich die Frage, was gläubig in Deinem Fall überhaupt sein soll?

Da die Bibel einige hundert Jahre älter ist als ich könnten meine Eltern oder andere, die sich an meiner Erziehung versucht haben, diese Wertungen aus der Bibel entnommen haben und sie an mich weitergegeben haben. Wie ja so einiges über die Jahrhunderte weitergegeben worden ist.
Dann wäre es halt indirekt aus der Bibel. Dass ich selbst mir das in nächtelangen Bibelstunden angeeignet hätte,kann ich ausschließen, daran würde ich mich erinnern.

Was gläubig in meinem Fall sein soll kann ich aber sicher beantworten, da ich nicht gläubig bin.
Ich sehe mich als Agnostiker. Früher hätte ich mich eher als Atheist bezeichnet.


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