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Tragödie in Hanau (Sonstiges)

Ulrich, Donnerstag, 20.02.2020, 11:46 (vor 2142 Tagen) @ Guido

Mag jetzt komisch klingen, aber das ist keine Tragödie, sondern einfach nur kaltblütiger Mord. Tragödie klingt nach einer Verkettung unglücklicher Umstände, die unabwendbar war.


Die richtigen Worte zu finden, ist immer schwer. Viele schreiben jetzt von "wirr". Mag sein - aber relativiert das nicht ein Stück all die Rechtsextremen, denen Psychologen durchaus einen klaren Verstand attestieren?

Wie auch immer: Diese ganzen Sozialarbeiter und Ausstiegsprogramme für Neonazis mögen ganz nett sein - gegen Terroristen und Mörder wirken diese nicht. Da muss der Staat diese Gefahr endlich ernst nehmen und sich entsprechend aufstellen.

Wir haben seit längerer Zeit die Entwicklung, dass der rechtsextreme Rand der Gesellschaft immer mehr zerfasert. Es bilden sich immer mehr unterschiedliche Szenen, vielfach erfolgt die Radikalisierung primär im Internet. Die Mörder von Oslo, Christchurch, Halle, etc. haben dort ihre kruden Theorien aufgesogen und weiter entwickelt. Dazu kommen speziell in Deutschland die sogenannten "Reichsbürger", es gibt bei uns und in anderen Staaten Sekten, die unter einem religiösen Mantel rechtsradikale Ideologien predigen, es gibt rechtsradikale Ideologien, die seit dem Ende der Weimarer Republik vergessen schienen, und, und, und ...

Und vielfach haben die Behörden diese Szenen anders als die "klassischen" Neonazis, oder mittlerweile Flügel und Co. gar nicht im Visier.


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